Das Ava Armband verwendet eine vollständig neue Methode zur Erkennung des Menstruationszyklus. Mit Hilfe von Sensoren werden neun unterschiedliche physiologische Parameter im Schlaf erfasst und dann von einem Algorithmus zur Berechnung der fruchtbaren Tage verwendet.

Andere Methoden zur Bestimmung der Fruchtbarkeit basieren auf nur einem Parameter und können somit das fruchtbare Zeitfenster nicht in Echtzeit und in seiner Gesamtheit abbilden. Ava erkennt die ersten Anzeichen für den Beginn der fruchtbaren Phase und zeigt an, wann sie zu Ende ist.

Und da Ava einfach am Handgelenk getragen wird, liefert es zuverlässige Zyklusinformationen bei minimalem persönlichen Aufwand. Trage Ava, während Du schläfst, und verstehe deinen Körper am nächsten Morgen besser.

  • Ava erkennt mit einer Genauigkeit von 89 Prozent nachweislich 5,3 fruchtbare Tage pro Zyklus.

  • Ava wurde im Rahmen einer einjährigen klinischen Studie am Universitätsspital Zürich unter der Leitung von Prof. Dr. Brigitte Leeners getestet, einer der führenden Expertinnen für die Erstellung mathematischer Modelle des Menstruationszyklus.

  • Ava ist ein von der FDA genehmigtes und CE zertifiziertes Medizinprodukt der
    Klasse I.

Die Neue Art Des Datentrackings

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Das Ava Armband wird jede Nacht getragen, wenn der Körper vollkommen ruht und die physiologischen Parameter nicht durch körperliche Aktivitäten beeinflusst werden.

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Die vom Ava Armband erfassten Daten werden jeden Morgen mit der App synchronisiert.

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So erhältst Du genaue Informationen über Menstruationsphase, Schlafqualität, Stresslevel und Ruhepuls.

Welche Werte misst Ava?

Die Anzahl der Herzschläge pro Minute in der Ruhephase.

Der Ruhepuls ist vor dem Eisprung (Follikelphase) niedriger als danach, während der so genannten lutealen Phase (LH-Phase). Die zu Ava durchgeführte klinische Studie hat gezeigt, dass der Ruhepuls während des Menstruationszyklus weiteren Schwankungen unterliegt: Zu Beginn des fruchtbaren Zeitfensters steigt er um durchschnittlich drei Schläge pro Minute an.

Die Ruhepulsfrequenz beträgt normalerweise zwischen 40 und 80 Schlägen pro Minute. Bei sportlich aktiven Menschen kann der Ruhepuls auch unter 40 Schlägen pro Minute liegen. Stress, Erkrankungen und Alkoholgenuss können dagegen zu einer kurzzeitigen Erhöhung des Ruhepulses führen.

Die Hauttemperatur wird am Handgelenk gemessen.

Die Hauttemperatur ist einer der Parameter, die Ava zur Bestimmung der fruchtbaren Tage misst. Wenn Du deine Basaltemperatur schon einmal oral gemessen hast, dann wirst Du feststellen, dass die mit Ava gemessene Temperatur um einige Grad niedriger ist. Es ist vollkommen normal, dass die auf der Haut gemessene Temperatur niedriger als die im Mund gemessene Temperatur ist.

Die durchschnittliche Hauttemperatur (gemessen bei einer Raumtemperatur von 18–25 Grad Celsius) beträgt zwischen 32,5 und 36,8 Grad Celsius.

Je geringer die HRV ist, umso weniger bist Du gestresst.

HRV bezeichnet die Abweichung des Zeitintervalls zwischen den einzelnen Herzschlägen. Dieser Wert kann als Anzeichen für physiologischen Stress verwendet werden: Eine hohe HRV – d. h. viele unterschiedliche Intervalle zwischen den Herzschlägen – zeigt an, dass Du belastbar und wenig gestresst bist. Ava misst das Verhältnis zwischen Wellen mit hoher und niedriger Frequenz deiner Herzschläge. Wegen der verhältnisbezogenen Messung bedeutet eine niedrige HRV-Rate, dass Du weniger gestresst bist.

Die typische HRV ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich, doch aus der Beobachtung der Veränderungen deiner HRV lässt sich dein physiologischer Stresslevel ableiten.

Ava erfasst die gesamte Schlafzeit und das Verhältnis zwischen leichten und Tiefschlafphasen bzw. REM-Schlaf.

Die Qualität und Menge an Schlaf, die Du jede Nacht erhältst, liefert wichtige Parameter für die Beobachtung deiner Fruchtbarkeit. Der Menstruationszyklus kann den Schlaf ebenso beeinflussen, wie der Schlaf den Menstruationszyklus beeinflusst.

Ava misst die Menge an Schlaf, die Du jede Nacht erhältst. Die Zeit, die man lesend im Bett verbringt, wird dabei nicht berücksichtigt. Ava kann zwischen schlafen und stillliegen unterscheiden. Außerdem erfasst Ava den Anteil leichter Schlafphasen im Vergleich zu Tiefschlaf- und REM-Phasen.

Die Schlafzyklen von Erwachsenen liegen bei 50–65 Prozent leichten Schlafs und 35–50 Prozent Tiefschlaf + REM.

Damit Ava richtig funktioniert, braucht es eine mindestens vier Stunden andauernde Schlafphase.

Ava misst die physiologischen Veränderungen, die stattfinden, wenn der Körper vollständig ruht. Es dauert mindestens vier Stunden, bis sich diese Werte stabilisieren und Ava genaue Messwerte erhält. Wenn die Schlafphase kürzer als vier Stunden ist, werden die Daten nicht zur Berechnung der fruchtbaren Tage verwendet.

Wenn Ava trotz mehr als vier Stunden Schlaf eine „mangelnde Datenqualität“ anzeigt, kann es daran liegen, dass der Akku leer ist oder dass der Sensor über Nacht den Kontakt zur Haut verloren hat. Vergewissere dich vor dem Anlegen des Armbands immer, dass der Akku vollständig geladen ist. Der Ladezustand wird durch die grüne LED-Leuchte auf dem Armband angezeigt.

Mit Hilfe der Durchblutung wird das Blut in alle Organe und Gewebe des Körpers transportiert.

Wenn das Blut durch die Kapillaren fließt, versorgt es das Gewebe mit Nährstoffen und transportiert Abfallprodukte ab. Dann fließt es zurück zum Herzen und der Kreislauf beginnt von vorne.

Wenn Du dir schon einmal ein Gummiband um den Finger gewickelt und dabei festgestellt hast, dass der Blutfluss unterbrochen wurde, dann weißt Du, was Durchblutung bedeutet. So wie man die Durchblutung mit einem Gummiband unterbrechen kann, kann sie sich auch aus natürlichen Gründen verändern. Das geschieht beispielsweise, um die Körpertemperatur zu erhöhen oder abzusenken. Auch im Laufe des Menstruationszyklus ändert sich die Durchblutung: In den fruchtbaren Tagen ist sie stärker als in der LH-Phase.

Das ist die Anzahl der Atemzüge pro Minute.

Ava misst Bewegungen mit Hilfe eines Beschleunigungsmessers.

Dadurch kann Ava zwischen Leicht- und Tiefschlaf- bzw. REM-Phasen unterscheiden.

Der Wärmeverlust steht in engem Zusammenhang mit dem Einschlafen.

Die Wärme geht über Hände und Füße verloren. Dabei steigt die Hauttemperatur, während die Kernkörpertemperatur sinkt.

Außerdem hängt der Wärmeverlust mit dem Stoffwechsel zusammen. Die Gründe dafür, dass die Körpertemperatur während der LH-Phase höher ist, sind immer noch Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Einige Forscher sind der Ansicht, dass ein verringerter Wärmeverlust der Grund dafür ist, während andere glauben, dass die Ursache in einer verstärkten Wärmeproduktion (also einer erhöhten Stoffwechselaktivität) zu sehen ist.

Die Bioimpedanz misst den Widerstand des Körpergewebes gegen eine leichte Stromspannung.

Dieser Messwert liefert Informationen über die Haut, einschließlich der Feuchtigkeitsversorgung und Schwitzvorgänge. Wie Du sicher schon bemerkt hast, wirken sich die Geschlechtshormone auf die Haut aus. Die Haut verändert sich in den unterschiedlichen Phasen des Menstruationszyklus, während der Pubertät und in der Schwangerschaft.

Der Wissenschaftliche Hintergrund

Zyklustracking mit Hilfe von physiologischen Parametern

Ava ist das erste Produkt, das die fruchtbaren Tage mit Sensortechnologie in Echtzeit erfasst und dadurch genauere Vorhersagen bei geringerem Zeitaufwand ermöglicht.

Die meisten Produkte zur Überwachung des fruchtbaren Zeitfensters basieren auf einem einzigen Parameter und liefern deshalb nur ein unvollständiges Bild. Zu den Parametern gehören die Basaltemperatur und der LH-Wert im Urin. Keine dieser Methoden ist in der Lage, sowohl den Beginn der fruchtbaren Phase als auch den Eisprung genau zu bestimmen. Zudem kann die Zuverlässigkeit eines einzigen Parameters durch Störfaktoren beeinträchtigt werden. Aus diesem Grund verwenden viele Frauen mehrere Methoden zur Bestimmung ihrer fruchtbaren Tage, was mühsam und zeitaufwendig ist.

Ava erfasst mehrere physiologische Parameter im Zusammenhang mit der Fruchtbarkeit ohne das Zutun der Frau und liefert gleichzeitig genauere Vorhersagen.

Unsere klinische Studie

Ava wurde im Rahmen einer einjährigen klinischen Studie am Universitätsspital Zürich unter der Leitung von Prof. Dr. Brigitte Leeners getestet, die eine der führenden Expertinnen für die Erstellung mathematischer Modelle des Menstruationszyklus ist. Für die prospektive Beobachtungsstudie wurden die Daten von 37 gesunden, nicht schwangeren Frauen zwischen 20 und 40 Jahren erfasst. Daraus ging hervor, dass Ava mit einer Genauigkeit von 89 Prozent durchschnittlich 5,3 fruchtbare Tage pro Zyklus erkennt.

Die Ergebnisse der klinischen Studie brachten zahlreiche physiologische Parameter hervor, die mit dem Anstieg des Östradiolspiegels vor der Ovulation sowie mit dem Anstieg des Progesteronspiegels nach dem Eisprung korrelieren. Ava hat diese Methoden durch die Beantragung mehrerer Patente geschützt. Die Ergebnisse unserer wissenschaftlichen Forschungen wurden auf Fachkongressen in den USA, Deutschland und der Schweiz vorgestellt. Wir haben unsere aktuellen Forschungsergebnisse zur Publikation in Peer-Review-Fachjournalen eingereicht, wobei sich die erste Arbeit mit der Korrelation zwischen Pulsfrequenz und Fertilitätsfenster befasst. Weitere Publikationen darüber, wie die von Ava erfassten Parameter mit dem Menstruationszyklus korrelieren, sind in der Pipeline.

Korrelation zwischen Pulsfrequenz und Fertilitätsfenster

Frühere klinische Studien haben gezeigt, dass während der fertilen Phase ein signifikanter Anstieg der Pulsfrequenz im Vergleich zur restlichen Menstruationsphase klinisch nachweisbar ist. Ava führte eine prospektive Beobachtungsstudie durch, um zu prüfen, ob am Handgelenk getragene Photoplethysmografiesensoren (PPG) diese klinische Beobachtung reproduzieren können. Die Ergebnisse unserer klinischen Studie weisen darauf hin, dass die mittels am Handgelenk getragener PPG-Sensoren gemessene Pulsfrequenz während der fertilen Phase signifikant höher ist als während des restlichen Menstruationszyklus. Die Verwendung von Sensoren in Wearables bringt zahlreiche Vorteile mit sich, unter anderem die Möglichkeit, die Pulsfrequenz kontinuierlich im Schlaf zu überwachen und so die durch tagsüber stattfindende Aktivitäten verursachten Interferenzen zu minimieren.

Unsere klinische Studie hat ebenso gezeigt, dass die Korrelation zwischen Pulsfrequenz und unterschiedlichen Menstruationsphasen auch dann bestehen bleibt, wenn die Studienteilnehmerinnen vor dem Schlafengehen unterschiedliche Aktivitäten unternehmen.

Darüber hinaus hat Ava Algorithmen entwickelt, mit denen die Bestimmung des fertilen Zeitfensters bei Frauen mit sehr unregelmässiger Zykluslänge möglich ist – eine Funktion, die mit der Kalendermethode nicht umsetzbar ist.

Als Fazit lässt sich feststellen, dass Ava eine wissenschaftlich belegte Möglichkeit zur Bestimmung des fertilen Zeitfensters für Frauen mit einer Zykluslänge zwischen 24 und 35 Tagen bietet, die benutzerfreundlich und kostengünstig ist.


1https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11100398

Das Team

Das Ava Team besteht aus führenden Köpfen in den Bereichen Wearables-Technologie, Frauenheilkunde und Datenwissenschaften und liefert ein beispielloses Produkt für die Überwachung der weiblichen Gesundheit.

Prof. Dr. med. Brigitte Leeners

Scientific Advisory Board

Nach ihrem Medizinstudium an der Universität Aachen/Deutschland wurde Prof. Leeners Oberärztin am Universitätsspital Zürich/Schweiz. Eines ihrer Hauptforschungsgebiete ist die mathematische Modellierung des Menstruationszyklus. Die Forschungsergebnisse von Prof. Leeners wurden weltweit in führenden Fachpublikationen für die Bereiche Gynäkologie und Reproduktionsmedizin veröffentlicht. Prof. Leeners hat sich stark in die wissenschaftlichen Studien von Ava eingebracht und ist seit 2015 Mitglied des Scientific Advisory Boards.

Lisa Falco, PhD

VP Data Science

Nach ihrem MSc in Engineering Physics an der Chalmers University of Technology in Göteborg/Schweden machte Lisa ihren PhD in biomedizinischer Signalverarbeitung an der EPFL in Lausanne/Schweiz und war Gastwissenschaftlerin an der Harvard Medical School in Boston/USA. Lisa war Mitarbeitende in den Teams für Algorithmus- und Signalverarbeitung von Solianis (nicht-invasive Messung des Blutzuckerspiegels) und Scanco Medical (Mikrocomputer-gestützte Tomographen). Lisa hält mehrere Patente und hat ihre Forschungsergebnisse auf zahlreichen internationalen Konferenzen vorgestellt.

Auszeichnungen