Warum Du vor Deiner Periode Verstopfung hast – und Durchfall, wenn sie anfängt

Falls Du Dich manchmal über die Aktivitäten Deines Darms wunderst, dann geht es Dir wie vielen anderen Menschen auch. Wochenlang funktioniert Dein Darm wie ein Schweizer Uhrwerk und Du musst nach dem dritten Schluck Kaffee zur Toilette. Dann gibt es diesen Morgen, an dem sich selbst nach einem doppelten Espresso nichts tut. Vielleicht hast Du auch manchmal plötzlichen Durchfall, der wie ein ungebetener Gast ganz unerwartet auftaucht, oder Verstopfung, die nach ein paar Tagen von selbst verschwindet.

Es gibt viele Faktoren, die Deine Darmfunktion beeinflussen können: Ernährung, Stress, Krankheit und Lebensmittelunverträglichkeiten. Vielleicht hast Du es noch nicht gewusst, aber Dein Zyklus kann in Sachen Darm auch eine Rolle spielen.

Durchfall während Deiner Periode?

Es ist normal, während den ersten Tagen Deiner Periode Veränderungen in Deiner Verdauung festzustellen. Vielleicht neigst Du dann zu Blähungen, musst öfter zur Toilette oder hast sogar Durchfall. Das liegt an den Hormonen Progesteron und den Prostaglandinen.

Progesteron verlangsamt die Dinge

Nach Deinem Eisprung, bei den meisten Frauen ist das 12 bis 14 Tage vor Deiner Periode, produziert Dein Körper mehr Progesteron. Dieses Hormon entspannt die Muskeln. Es wird sogar schwangeren Frauen gegeben um eine Frühgeburt zu vermeiden. Die entspannende Wirkung ist stark genug, um Wehen entgegenzuwirken. Der Effekt von Progesteron kann auch ein wenig verstopfend wirken. Weil die Progesteron-Konzentration während der Schwangerschaft hoch ist, klagen viele werdende Mütter über Verstopfung. Der Darm arbeitet während dieser Zeit einfach ein bisschen langsamer.

Der Darm ist beweglich. Muskelkontraktionen entlang der Darmwand ermöglichen dem Stuhl, durch eine Art Wellenbewegung von einem Ende zum anderen zu gelangen. Progesteron kann die Bewegungen dieser Muskeln abschwächen. Vielleicht hast Du nach Deinem Eisprung deshalb sogar leichte Verstopfung.

Kurz vor Deiner Periode sinkt die Progesteron-Konzentration in Deinem Blut. Dann kann es sich anfühlen, als ob eine Schleuse geöffnet wurde. Das Hormon, welches die Dinge verlangsamt hat, ist plötzlich nicht mehr da.

Progesteron ist allerdings nicht allein verantwortlich, denn Prostaglandine beschleunigen Deine Darmaktivität.

Prostaglandine beschleunigen die Aktivitäten Deines Darms

Diese Gewebshormone sind verantwortlich für Krämpfe während Deiner Periode. Sie bringen die Gebärmutter dazu, durch Kontraktionen die Gebärmutterschleimhaut abzustoßen. Bei einer hohen Konzentration von Prostaglandinen können einige zum benachbarten Darm überspringen und dort auch Kontraktionen auslösen. Das kann zu Blähungen, häufigerem Stuhlgang und bei manchen Frauen auch zu Durchfall führen. (Die Prostaglandine können übrigens auch bis zum Gehirn gelangen und dort Migräne auslösen).

Jetzt, wo Du den Zusammenhang zwischen Deinem Zyklus und Deiner Verdauung kennst fragst Du Dich sicherlich, wie Du am besten auf mögliche Beschwerden reagieren kannst.

Was Du bei prämenstrueller Verstopfung tun kannst:

  1. Magnesium. Die Einnahme von 400-800mg Magnesium am Tag kann bei Verstopfung helfen. Das im Geschäft erhältliche Magnesiumglycinat wird vom Körper besonders einfach aufgenommen und verursacht sehr wahrscheinlich keinen Durchfall.
  2. Geduld. Sobald Du Deine Periode hast, wird der gesunkene Progesteronspiegel im Blut dafür sorgen, dass Dein Darm wieder in Schwung kommt.

Wie Du Blähungen und Durchfall während Deiner Periode reduzieren kannst:

  • Prostaglandine sind entzündungsfördernd. Entzündungshemmer können deshalb helfen, ihnen entgegenzuwirken. Kurkumin, ein Bestandteil des Gewürzes Kurkuma, ist entzündungshemmend. Du kannst zum Beispiel Kurkuma-Honig-Tee trinken.
  • 2. Nimm mehr Omega-3-Fettsäuren zu Dir. Wenn Dir der Gedanke an ein Sardinensandwich nicht gefällt (sie sind besser als ihr Ruf!), dann kannst Du auch Lebertrankapseln einnehmen.
  • 3. Iss Lebensmittel, die den Pflanzenstoff Resveratrol enthalten. Zum Beispiel Weintrauben, Himbeeren, Maulbeeren, Pflaumen und Erdnüsse

 

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