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Sechs Wochen Schwanger

Sechs Wochen schwanger – spürst du endlich die Schwangerschaftssymptome, auf die du gewartet hast. Das Herz deines Babys beginnt zu schlagen und man kann es auf einem Ultraschall sehen und hören. Dein Hormonspiegel steigt schnell an, was zu Stimmungsschwankungen und Übelkeit führt. Für viele Frauen ist die sechste Woche die Zeit, in der sie sich endlich schwanger fühlen. Studien haben ergeben, dass die meisten Frauen erste Schwangerschaftssymptome zwischen der fünften und sechsten Schwangerschaftswoche zu spüren beginnen, wobei 89 % der Frauen die Symptome zum Ende der achten Woche an sich bemerken.

(Und wenn du gern Woche für Woche deine Schwangerschaft nachverfolgen möchtest — dabei kann dir Ava helfen.)

Sechs Wochen schwanger – wie groß ist mein Baby?

Länge des Babys: 5 mm

Gewicht des Babys: 0,85 g

Sechs Wochen schwanger – wie entwickelt sich mein Baby?

In der sechsten Woche wächst das Baby sehr schnell. Seine Gesichtszüge beginnen sich auszubilden, einschließlich seiner Kiefer, seiner Wangen, seines Kinns und der inneren Teile seiner Ohren. Auf dem Kopf deines Babys erscheinen kleine Punkte, die später seine Augen und seine Nase sein werden. Es wird auch beginnen, Arm- und Beinknospen zu entwickeln, und Lunge, Leber und Nieren nehmen Gestalt an. Das Neuralrohr auf dem Rücken schließt sich allmählich. Die Gehirnhälften bilden sich und sein Herz pumpt Blut. Da es noch immer sehr klein ist, ist der Herzschlag mit einem Stethoskop nicht zu hören und auf einem Ultraschall nicht immer zu sehen.

Wenn du das Glück hast, seinen Herzschlag zu hören, wirst du feststellen, dass das kleine Herz sehr schnell schlägt — etwa 110 bis 150 Schläge pro Minute, das ist doppelt so schnell wie dein eigenes Herz. Dies kennzeichnet den Beginn einer sehr kritischen Zeit für die Entwicklung deines Babys. Es ist jetzt am verletzlichsten und reagiert auf alles, was das typische Wachstum zwischen den Tagen 17 bis 56 beeinflussen kann.

Sechs Wochen schwanger – was passiert in meinem Körper?

Bei manchen Frauen machen sich zu dieser Zeit die frühen Symptome der Schwangerschaft mit voller Wucht bemerkbar: Übelkeit, Blähungen, schmerzhafte Brüste und Müdigkeit stehen allesamt mit einem Anstieg der Hormone Östrogen und Progesteron in Verbindung. Obwohl dies beunruhigend sein kann, können leichte Krämpfe und Schmierblutungen während der Schwangerschaft normal sein. Wenn du starke Schmerzen oder Blutungen hast, die der Monatsblutung ähneln, ruf deinen Arzt an. Blähungen sind in der frühen Schwangerschaftsblüte häufig, aber auch eine Gewichtsabnahme durch Übelkeit und Erbrechen. Jede Frau und jede Schwangerschaft sind anders. Auch Schwindel kann auftreten, da die Schwangerschaft eine Vergrößerung der Blutgefäße und ein Absinken des Blutdrucks verursacht; mach dir keine Sorgen darüber, es sei denn, du hast sehr starke Schwindelgefühle, die mit vaginalen Blutungen oder Bauchschmerzen verbunden sind.

Sechs Wochen schwanger – häufiges Wasserlassen

Neben Symptomen wie Übelkeit und Blähungen kann sich deine Schwangerschaft auch auf andere Weisen bemerkbar machen. Dazu gehört häufiges Wasserlassen. In der sechsten Schwangerschaftswoche erhöht das Schwangerschaftshormon hCG den Blutfluss in deinen Beckenbereich, deine Nieren werden immer effizienter bei der Beseitigung der Abfälle aus deinem Körper und deine Gebärmutter wächst — was deine Blase nach unten drückt und ihr weniger Stauraum lässt. Im zweiten Trimester steigt die Gebärmutter in die Bauchhöhle hoch, aber bis dahin wirst du wahrscheinlich öfters mitten in der Nacht aufwachen und aufstehen müssen, um zur Toilette zu gehen.

Denk daran, dass es während der gesamten Schwangerschaft sehr wichtig ist, gut hydriert zu bleiben. Deshalb solltest du auf keinen Fall deine Wasseraufnahme einschränken, auch wenn dir das häufige Wasserlassen vielleicht auf die Nerven geht. Bei dieser Gelegenheit sollte auch erwähnt werden, dass du, wenn es beim Wasserlassen weh tut oder brennt, eine Harnwegsinfektion haben könntest. Die Schwangerschaft ist kein guter Zeitpunkt, um mit Heilmitteln aus dem Supermarkt oder Hausmitteln zu experimentieren; wenn du den Verdacht hast, dass bei dir eine Harnwegsinfektion vorliegen könnte, ruf deinen Arzt an.

Sodbrennen und Verdauungsstörungen

Die Chancen, ganze neun Monate durchzustehen, ohne je Sodbrennen zu bekommen, sind praktisch null. Während der Schwangerschaft entspannt sich der Muskel, der normalerweise verhindert, dass deine Magensäure und Verdauungssäfte hochkommen. Wähle bewusst Kleidung, die deinen Bauch nicht einengt oder unter Druck setzt, und iss deine mittelgroßen Mahlzeiten langsam, um deinem Magen zu helfen, sich allmählich an die Situation anzupassen.

Sechs Wochen schwanger – ich fühle mich noch immer nicht schwanger. Wann wird es soweit sein?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, denn jede Frau und jede Schwangerschaft sind anders. Schwangerschaftssymptome können sich in der Häufigkeit ihres Auftretens und in ihrer Intensität voneinander unterscheiden. Es ist also fast unmöglich vorherzusagen, wann genau du etwas fühlen wirst.

Allerdings nahmen in dieser Studie, im Rahmen derer 136 Frauen ab dem Auftreten von Schwangerschaftssymptomen untersucht wurden, die Hälfte der Teilnehmerinnen bis spätestens zum Ende der fünften Woche und 89 % bis Ende der achten Woche Symptome wahr.

Sechs Wochen schwanger – plane deine erste Schwangerschaftsuntersuchung

Dein Arzt wird dich wahrscheinlich erst in ein paar Wochen sehen wollen, wenn die Schwangerschaft sichtbarer und der Herzschlag hörbarer wird. Wenn bei dir irgendwelche Symptome auftreten, die dir Sorgen bereiten, ist es jedoch sinnvoll, deinen Arzt anzurufen, um dich abzusichern, dass alles normal verläuft.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um über deine erste Schwangerschaftsuntersuchung zu sprechen. Dein Arzt wird eine körperliche und eine Beckenuntersuchung sowie mehrere Tests durchführen wollen, um deinen Bluttyp, Rh-Faktor und Eisenspiegel zu bestimmen. Du wirst wahrscheinlich auf sexuell übertragbare Krankheiten, Immunität gegen Röteln und genetische Krankheiten getestet werden. Mit Tests wird auch festgestellt, ob dein Baby von Chromosomenanomalien gefährdet ist. Urinproben werden auf den Gehalt an Protein, roten und weißen Blutkörperchen und Bakterien überprüft.

Das klingt nach einer Menge von Tests, aber es ist wichtig für deinen Arzt, eine gute Grundlinie zu bekommen. Dein Körper wird sich in den nächsten Monaten stark verändern und eine gründliche Untersuchung am Anfang beugt vielen zukünftigen Komplikationen vor.

Dein Arzt wird dir viele Fragen stellen — und denke daran, dass auch du Fragen stellen kannst. Bereite in den Wochen vor deinem ersten Arztbesuch eine Liste aller Fragen vor, die du stellen möchtest, und bring sie zum Termin mit. Es wäre dumm, wenn dir erst nach dem Termin ein Dutzend Fragen einfallen würden, die du eigentlich stellen wolltest.

Schwangerschaft und Toxoplasmose

Toxoplasmose ist eine häufige Parasiteninfektion. Sie wird in der Regel durch den Verzehr von unzureichend gegartem Fleisch, durch den Kontakt mit infiziertem Katzenkot und durch den Kontakt zwischen Mutter und Kind verursacht, wenn die Mutter während der Schwangerschaft infiziert wird (dies wird dann angeborene Toxoplasmose genannt). Angeborene Toxoplasmose kann zu fetalem Tod oder zu einer Fehlgeburt führen und kann bei Säuglingen neurologische Defizite und Hirnschäden verursachen.  Mit einem einfachen Bluttest lässt sich feststellen, ob du diesem Parasiten ausgesetzt warst.

Falls du eine Katze hast, reinige wegen der Gefahr der Toxoplasmose während dieser Zeit das Katzenklo möglichst nicht mehr selbst. Wenn du im Haushalt die einzige bist, die es machen kann, benutze Handschuhe und wasche deine Hände danach gründlich.

 

Sechs Wochen schwanger – FAQs dieser Woche

Sind Schmierblutungen während der Schwangerschaft etwas, worüber ich mir Sorgen machen sollte?

Schwangerschaftsbluttest: Brauche ich einen?

 


Jackie Ashton

Jackie ist wissenschaftliche Autorin für Ava und verfügt über ein Jahrzehnt Erfahrung im Journalismus - sie interpretiert klinische Studien und Forschungsarbeiten für Verkaufsstellen wie The New York Times und The Washington Post.

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