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Wissenschaft und klinische Studien

Ruhepuls: Klinische Studie veröffentlicht

 

 

Die Ersten Ergebnisse einer klinischen Studie zu Ava wurden im Fachjournal Scientific Reports veröffentlicht! In dem Bericht geht es um einen der neuen Parameter, die Ava misst: Den Ruhepuls – und welche Rolle er bei der Ermittlung der fruchtbaren Tage spielt.

Ava ist der erste Fruchtbarkeits-Tracker, der verschiedene Parameter nutzt, um die fruchtbaren Tage zu bestimmen. Der Ruhepuls ist ein wichtiger Indikator innerhalb des Ava-Algorithmus, da er die ersten Anzeichen des Fruchtbarkeitsfensters andeutet.

Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Studie

Was genau macht der Ruhepuls?

Der Ruhepuls steigt fünf Tage vor dem Eisprung an.

Während der fruchtbaren Tage ist der Ruhepuls also höher als während der Menstruation (2 Pulsschläge pro Minute Unterschied).

Nach den fruchtbaren Tagen steigt er weiter an, bis er in der Mitte der lutealen Phase des Zyklus seinen Höhepunkt erreicht (1,5 Pulsschläge pro Minute höher als während der fruchtbaren Tage und entsprechend 3,3 Pulsschläge pro Minute höher als während der Menstruationsphase)

Die Studie zeigt, dass sich der Ruhepuls egal bei welcher Frau so verhält. Ob sie nun Kaffee trinkt, Alkohol konsumiert, viel isst vorm schlafen gehen oder Sport macht, duscht, Geschlechtsverkehr hat, dick oder dünn ist, all dies hat keinen Einfluss auf den Ruhepuls.

Wie viele Frauen haben an der Studie teilgenommen?

Es haben insgesamt 91 gesunde, nicht-schwangere Frauen zwischen 22 und 42 Jahren an der klinisch-prospektiven Beobachtungsstudie teilgenommen. 274 Ovulations-Zyklen wurden im Zuge der Studie untersucht.

Was ist so besonders an den Resultaten der Studie? 

Das Besondere daran ist, dass zuvor noch niemand versucht hat, die Erkenntnisse rund um den Ruhepuls in Verbindung mit einem Sensoren-Armband zu bringen.

Mit dem PPG Sensor ist es Ava gelungen, ein tragbares Armband zu fertigen, welches den Ruhepuls trackt und in einem Algorithmus mit weiteren Werten verarbeitet. So erkennt Ava die fruchtbaren Tage der Frau.

Es gab in der Vergangenheit bereits Studien, die das Verhalten des Ruhepuls während des Zyklus untersucht haben. Aber keine dieser Studien hat einen tragbaren Sensor in die Untersuchung integriert. Außerdem waren die früheren Untersuchungen immer nur in Kliniken durchgeführt worden, und nicht im persönlichen Umfeld der Frau.

Die neue Studie hat ebenfalls erkannt, dass das Verhalten des Ruhepuls auch bei Frauen mit unregelmäßigen Zyklen beobachtet werden kann.

Warum steigt der Ruhepuls im Laufe des Zyklus überhaupt an?

Der Ruhepuls korreliert mit dem Anstieg des Hormons Östradiol. Östradiol steigt ungefähr fünf Tage vor dem Eisprung an. Und somit auch der Ruhepuls. Aber das Ziel der Studie war es nicht, die Hormone zu untersuchen, sondern nur den Ruhepuls zu beobachten. Daher ist diese Korrelation offiziell eine Spekulation, aber eine mögliche Erklärung dafür.

Es herrschen große Unterschiede zwischen Frauen, und somit sind auch ihre Zyklen unterschiedlich. Wie können Sie festlegen, dass sich der Ruhepuls immer gleich verhält?

Wie schon oben erklärt, ist das Verhalten des Ruhepuls auch bei den unterschiedlichsten Frauen mit den unterschiedlichsten Aktivitäten gleich geblieben.

Das Verhalten des Ruhepuls ist sogar bei Frauen mit unregelmäßigen Zyklen zu erkennen. Obwohl die Voraussetzung der Studienteilnehmerinnen ein regelmäßiger Zyklus war (24 bis 35 Tage), gab es insgesamt 56 Zyklen (15 Prozent) in der Studie, die nicht in diese Spanne fielen.

Bei diesen unregelmäßigen Zyklen wurde beobachtet, dass der Ruhepuls ebenfalls niedriger während der Menstruation war und zum Beginn der fruchtbaren Tage anstieg. Der Anstieg war aber tatsächlich geringer als bei einer Frau mit einem regelmäßigen Zyklus.

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