Hat künstliches Licht einen Einfluss auf Deine Fruchtbarkeit?

Wenn Du im Moment versuchst schwanger zu werden, dann hast Du wahrscheinlich schon über Themen wie richtige Ernährung und Bewegung nachgedacht. Solltest Du Nahrungsergänzungsmittel nehmen? Ist es in Ordnung Alkohol zu trinken, während Du versuchst schwanger zu werden? Solltest Du Deine Sportroutine umstellen?

Hier sind ein paar Dinge, über die Du wahrscheinlich noch nicht nachgedacht hast:

  • Deine abendlichen Lesegewohnheiten
  • Die Abdunkelung durch Deinen Schlafzimmervorhang
  • Die Position des Fensters an Deinem Arbeitsplatz

Ernährung und Bewegung sind ganz klar ein wichtiger Faktor. Aber Wissenschaftler haben herausgefunden, dass auch Licht einen Einfluss auf Deine Fruchtbarkeit hat.

Der große Einfluss von Licht auf Deinen Körper

Wir wissen schon lange, dass Licht hormonelle Reaktionen in unserem Körper auslöst und damit einen Einfluss darauf hat, wie wach wir uns fühlen. Wissenschaftler haben nun auch herausgefunden, dass die Art von Licht, der wir täglich ausgesetzt sind, einen Einfluss auf gesundheitliche Aspekte haben kann. Zum Beispiel auf unsere Stimmung und unser Gewicht, aber auch auf die Wahrscheinlicht, dass wir an bestimmten Arten von Krebs erkranken und auf unsere Fruchtbarkeit.

Dank des Lichts ist unser Körper auf den 24-Stunden-Rhythmus der Tage abgestimmt. Vor 100 Jahren, als die Menschen mehr Zeit draußen verbrachten und weniger künstlichem Licht ausgesetzt waren, schliefen sie auch mehr. Im Jahr 1910 verbrachten die Menschen durchschnittlich 9 Stunden im Bett. Heutzutage sind es nur noch 7,5 Stunden Schlaf pro Nacht.

Falls Du mal zelten warst, hast Du den natürlichen Tagesrhythmus hautnah erlebt. Größtenteils unbeeinflusst von künstlichem Licht schlafen Menschen nicht lange nach Sonnenuntergang ein und wachen kurz nach Sonnenaufgang wieder auf.

Warum ist das so? Denk an das Gefühl, wenn Du morgens die Vorhänge aufziehst. Durch das Tageslicht fühlst Du Dich schlagartig wacher. Dein Körper unterdrückt dann die Produktion von Melatonin, ein Hormon welches den Tag-Nacht-Rhythmus steuert. In der Dunkelheit ist das Gegenteil der Fall: der Mangel an Licht signalisiert Deinem Körper, dass er nun mehr Melatonin produzieren muss, und Du fühlst Dich müde.

Seit es uns Menschen gibt, gibt es auch den natürlichen Wechsel von Licht und Dunkelzeit. Heutzutage verbringen wir unsere Tage allerdings häufig drinnen und am Abend leuchten Lampen in unseren Häusern, während wir auf helle Bildschirme starren. Es ist also keine Überraschung, dass dies unseren natürlichen Schlafrhythmus stört.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass kurzwelliges blaues Licht – welches zum Beispiel von Mobilgeräten ausgestrahlt wird – einen besonders starken Einfluss auf die Melatonin-Unterdrückung hat. Laut einer Studie aus dem Jahr 2014 haben jene Teilnehmer länger gebraucht um einzuschlafen, welche vor dem zu Bett gehen zum Lesen ein beleuchtetes Gerät benutzt haben. Sie hatten außerdem weniger REM-Schlaf (eine Schlafphase mit hoher Gehirnaktivität, Bewegung der geschlossenen Augen und gleichzeitig einer Entspannung der Muskeln. Dieser Schlaf ist oft mit Träumen verbunden und tritt meist in der zweiten Hälfte des Schlafes auf und kurz vorm Aufwachen), waren zur Schlafenszeit wacher und am Morgen müder als jene Probanden, welche vor dem Einschlafen ein gedrucktes Buch gelesen haben. Da viele Menschen elektronische Geräte direkt vor dem zu Bett gehen benutzen, leiden sie häufig an Schlafstörungen.

Warum Schlaf für die Fruchtbarkeit wichtig ist

Wenn elektronische Geräte dafür sorgen, dass Du später zu Bett gehst und weniger schläfst, dann könnte das einen indirekten Einfluss auf Deine Fruchtbarkeit haben, denn durch den Schlafmangel bist du gestresster. Die Geräte können allerdings auch einen unmittelbaren Einfluss auf Deine Fruchtbarkeit haben. Das ist der Grund:

Melatonin sorgt dafür, dass Du Dich müde fühlst. Es hat aber auch eine direkte Auswirkung auf Deine Fruchtbarkeit, indem es die Eizellen während des Eisprungs vor freien Radikalen und Zellschäden schützt. Der Zusammenhang zwischen dem Schlaf-Wach-Rhythmus und weiblicher Fruchtbarkeit ist noch ein relativ neues Forschungsfeld, aber Studien haben ergeben, dass unregelmäßiger Schlaf sich folgendermaßen auf die Fruchtbarkeit auswirken kann:

  • Erhöhtes Risiko einer Fehlgeburt
  • Niedriges Geburtsgewicht
  • Unregelmäßiger Menstruationszyklus
  • Geringere Schwangerschaftsrate
  • Höhere Rate von Totgeburten

Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass der 28-tägige Menstruationszyklus dem 29-tägigen Mondzyklus folgt. Das Licht des Mondes nimmt im Laufe des Monats ab und wieder zu.

In einer Studie fand man heraus, dass Frauen mit einem langen und unregelmäßigen Zyklus ihn mit künstlichem Mondlicht verkürzen und regulieren können.

Kaum bekannte Tatsache: Wenn viele Frauen gleichzeitig ihren Eisprung haben, dann färbt sich der Mond rot.

In einer neueren Studie aus dem Jahr 2007 haben Wissenschaftler den Einfluss von Tageslicht auf den Menstruationszyklus untersucht. Sie fanden heraus, dass Frauen, die sich wegen jahreszeitlich bedingter Depressionen einer Lichttherapie unterzogen, ihre Periode 1,2 Tage früher bekamen.

Was Du tun kannst

So kannst Du die Wissenschaft von Tag und Nacht für Deine Fruchtbarkeit nutzen:

Licht am Morgen. Geh morgens vor die Tür oder setz Dich an ein Fenster mit viel Tageslichteinstrahlung. Es braucht circa zehn Minuten um das Melatonin komplett zu unterdrücken, also versuch mindestens so lange Tageslicht ausgesetzt zu sein.

Dunkelheit in der Nacht.. Dein Schlafzimmer sollte richtig dunkel sein. Wirf ein T-Shirt über Uhren, Ladegeräte und andere Gegenstände, die leuchten. Kauf Dir dicht gewobene Gardinen, welche Dein Schlafzimmer nachts gut abdunkeln.

Sonnenlicht am Tag. Es gibt Hinweise darauf, dass Melatonin einen direkten Einfluss auf reproduktives Gewebe hat, und Frauen deshalb während helleren Jahreszeiten fruchtbarer sind. Versuche deshalb, Dich während den hellsten Stunden des Tages draußen aufzuhalten.

Regelmäßigkeit. Wenn Du versuchst schwanger zu werden, solltest Du Deinem Leben einen regelmäßigen Rhythmus geben. Versuche häufige Reisen zu vermeiden, denn ein Jet Lag könnte Deine innere Uhr durcheinanderbringen.

Vermeide Blaulicht. . Das Blaulicht von Displays verzögert den Ausstoß von Melatonin und DU wirst nicht müde. Versuche also, Dein Handy, Tablet und Co. einige Stunden vor dem Schlafen, nicht mehr zu benutzen.

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