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Komplikationen & Fehlgeburten

Fehlgeburt: Was Frauen wissen sollten

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Über Fehlgeburten wird so selten oder nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen, dass viele Leute – sogar Frauen, die selbst eine Fehlgeburt erlebt haben – irrtümlicherweise glauben, dass es ein seltenes Ereignis ist. Die Wahrheit ist, dass etwa 30 % der Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt enden.[1]

Was ist eine Fehlgeburt?

Eine Fehlgeburt ist ein spontaner Abort (im Gegensatz zur medizinisch induzierten Abtreibung), der vor der 20. Schwangerschaftswoche stattfindet. 

Was sind die ersten Anzeichen?

Es gibt verschiedene Anzeichen und Symptome einer Fehlgeburt und es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass viele dieser Symptome auch in einer vollkommen gesunden Schwangerschaft auftreten können. Die beiden wichtigsten Symptome, die auf eine Fehlgeburt hindeuten könnten, sind vaginale Blutungen und Krämpfe. Beachte jedoch, dass leichte Blutungen während der Schwangerschaft auch völlig gutartig sein können. 10 bis 15 % der Frauen haben Blutungen in der frühen Schwangerschaft und fast alle Frauen mit Blutungen haben weiterhin erfolgreiche Schwangerschaften.[2] Krämpfe können durch Gase oder die sich vergrößernde Gebärmutter verursacht werden. Wenn Krämpfe und Blutungen gleichzeitig auftreten, solltest du mit deinem Arzt sprechen. Weitere mögliche Indikatoren für Fehlgeburten können sein:

  • Schmerzhafte echte Kontraktionen
  • Rückenbeschwerden oder Rückenschmerzen
  • Ausscheidung von Blutgerinnseln oder anderem Gewebe aus der Vagina
  • ein weißlich-rosafarbener schleimiger Ausfluss
  • ein plötzliches Verschwinden von Schwangerschaftssymptomen oder das Gefühl, nicht mehr schwanger zu sein (wobei du jedoch bedenken solltest, dass diese Symptome häufig auch bei völlig gesunden Schwangerschaften auftreten können – das unterscheidet sich von Person zu Person).

Was verursacht Fehlgeburten?

Die meisten Fehlgeburten sind auf chromosomale und genetische Anomalien oder andere Gesundheitsfaktoren zurückzuführen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen. Chromosomen enthalten Gene und in einer lebensfähigen Schwangerschaft trägt jeder Elternteil einen Satz Chromosomen bei. Anomalien treten in der Regel auf, wenn eine Eizelle oder eine Spermazelle geschädigt ist oder wenn die befruchtete Eizelle Schwierigkeiten beim Teilungsprozess hat. Auch Plazentaprobleme können zu Fehlgeburten führen. 

Das Alter, die Gesundheit, die Lebensführung und traumatische Erlebnisse der Mutter können auch die Wahrscheinlichkeit beeinflussen, ob eine Schwangerschaft mit einer Fehlgeburt endet.

Wie kannst du eine Fehlgeburt verhindern?

Zunächst einmal kannst du überhaupt nichts tun, um durch Chromosomenanomalien verursachte Fehlgeburten aufzuhalten oder zu verhindern. Diese Fehlgeburten können bei jeder Frau auftreten und sie machen die höchste Anzahl von Schwangerschaftsverlusten aus.

Es ist wichtig, so gesund wie möglich zu werden, bevor du schwanger wirst. Das bedeutet, gut zu essen, regelmäßig Sport zu treiben, deinen Stress zu bewältigen und zu versuchen, dein Gewicht im gesunden Bereich zu halten. Nimm täglich eine Nahrungsergänzung mit Folsäure ein. Ausreichende Folsäure kann schwere Geburtsfehler verhindern, die sich typischerweise bilden, bevor du überhaupt weißt, dass du schwanger bist. 

Drogen- und Alkoholkonsum, Rauchen oder Passivrauchen und das Trinken von übermäßigen Mengen koffeinhaltiger Getränke (mehr als 200 mg täglich[3], das entspricht zwei Tassen Kaffee oder fünf Dosen koffeinhaltiger Erfrischungsgetränke) können das Risiko von Fehlgeburten, Geburtsfehlern und negativen Schwangerschaftsergebnissen erhöhen. Erkundige dich bei deinem Arzt, bevor du rezeptfreie Medikamente einnimmst. Sobald du schwanger bist, solltest du jegliche Kontaktsportarten, Aktivitäten mit Verletzungsgefahr und Umweltgefahren wie Strahlung und Infektionskrankheiten meiden.

Zugrunde liegende Gesundheitsbedingungen wie Unterernährung, Fettleibigkeit oder Untergewicht, Bluthochdruck, unkontrollierte bzw. unbehandelte Schilddrüsenerkrankungen oder Diabetes oder hormonelle Probleme können zu Problemen bei der Empfängnis und dem Vollenden der Schwangerschaft führen. Bestimmte Medikamente, Probleme mit dem Gebärmutterhals oder eine ungewöhnlich geformte Gebärmutter solltest du auf jeden Fall mit deinem Arzt besprechen, wenn du dich mit dem Gedanken an eine Schwangerschaft trägst.

Nun zur guten Nachricht: Geschlechtsverkehr verursacht keine Fehlgeburten und Arbeit auch nicht – es sei denn, du arbeitest in einer gefährlichen Umgebung, in der du Strahlung oder Chemikalien ausgesetzt bist oder wo ein erhöhtes Risiko besteht, körperlich verletzt zu werden. Mäßiger Sport verursacht auch keine Fehlgeburten. In den meisten Fällen wird empfohlen, während der Schwangerschaft weiterhin Sport zu treiben, da dies zu besseren gesundheitlichen Ergebnissen[4] für Mutter und Kind führen kann.

Welche unterschiedlichen Arten von Fehlgeburten gibt es?

So schlimm es sich auch anfühlt: weder du noch dein Arzt können eine Fehlgeburt aufhalten, die bereits im Gange ist. Ärzte können nur deinen Zustand und deine Gesundheit beobachten, um sicherzustellen, dass die Fehlgeburt nicht zu weiteren Komplikationen führt. 

  • Bei einer vollständigen Fehlgeburt wird sämtliches Schwangerschaftsgewebe aus deinem Körper ausgeschieden.
  • Bei einer teilweisen oder unvollständigen Fehlgeburt wird etwas Gewebe oder Plazentamaterial ausgeschieden, aber der Rest verbleibt in deinem Körper. 
  • Bei einer nicht wahrgenommenen Fehlgeburt[5] stirbt der Embryo ohne dein Wissen. Du erfährst erst bei deinem nächsten Arzttermin, dass du das Baby verloren hast. Glücklicherweise ist diese Art von Fehlgeburt selten und tritt nur bei etwa 3 % aller bekannten Schwangerschaften auf.
  • Bei einer drohenden Fehlgeburt hast du Blutungen und Krämpfe, die auf eine mögliche Fehlgeburt hinweisen. Man muss jedoch wissen, dass Warnzeichen einer Fehlgeburt nicht immer zu einem Verlust der Schwangerschaft führen. Es wird dir vielleicht empfohlen, dir Ruhe zu gönnen, Geschlechtsverkehr zu vermeiden und deine Symptome zu beobachten. Bei vielen Frauen, bei denen Warnzeichen einer Fehlgeburt auftreten, geht die Schwangerschaft normal weiter.
  • Bei einer unvermeidlichen Fehlgeburt deuten Blutungen, Krämpfe und Zervixdilatation darauf hin, dass eine Fehlgeburt unvermeidbar ist.
  • Eine septische Fehlgeburt kann eine Fehlgeburt sein, die durch eine Infektion in der Gebärmutter verursacht wird (z. B. eine unbehandelte sexuell übertragbare Infektion, die eine entzündliche Erkrankung des Beckens verursacht). Sie kann auch durch eine unvollständige Fehlgeburt verursacht werden, bei der nicht das gesamte in der Schwangerschaft aufgebaute Gewebe aus der Gebärmutter ausgeschieden wurde, was zu einer Infektion in der Gebärmutter führt. Deshalb ist es wichtig, deinen Arzt aufzusuchen, wenn du glaubst, dass du eine Fehlgeburt hattest oder hast. Dein Arzt kann die Art der Fehlgeburt bestätigen und sich vergewissern, ob die Gebärmutter Gewebe aus der Schwangerschaft zurückbehalten hat. Wende dich an deinen Arzt, wenn bei dir Anzeichen und Symptome einer Infektion wie Fieber, übelriechende vaginale Blutungen oder Ausfluss, Bauchschmerzen, einen druckempfindlichen Bauch oder starke Blutungen (die über zwei Stunden hinweg je eine Binde pro Stunde durchweichen) auftreten.

Arten von nicht lebensfähigen Schwangerschaften, die zu Fehlgeburten führen oder medizinische Eingriffe erfordern, sind unter anderem ein Abortivei, eine Molenschwangerschaft und eine ektopische Schwangerschaft.

  • Von einem Abortivei spricht man, wenn sich kein Embryo bildet. Grundsätzlich bedeutet dies, dass zwar eine Samenzelle eine Eizelle befruchtet hat, aber das notwendige genetische Material nicht vorhanden war. Leider nimmt das dein Körper manchmal nicht immer richtig wahr und produziert weiterhin die Schwangerschaftshormone, die sich in einem positiven Schwangerschaftstest niederschlagen.
  • Eine Molenschwangerschaft tritt auf, wenn ein Fehler bei den Plazentazellen vorliegt, der dazu führt, dass Zellen zu schnell wachsen – viel schneller als der Embryo. Molenschwangerschaften sind besonders gefährlich, weil die Zellen manchmal in verschiedene Teile deines Körpers wandern und krebsartig werden können. Wenn du eine Molenschwangerschaft durchläufst, wird dich dein Arzt sorgfältig überwachen. Es ist wahrscheinlich, dass dir empfohlen wird, 6 bis 12 Monate zu warten, bevor du erneut versuchst, schwanger zu werden.
  • Eine ektopische Schwangerschaft liegt vor, wenn sich eine Eizelle im Gewebe außerhalb der Gebärmutter einpflanzt. Diese Art der Schwangerschaft ist nicht lebensfähig und muss sofort behandelt werden. Obwohl manche ektopische Schwangerschaften von selbst mit einer Fehlgeburt enden, erfordern viele einen chirurgischen Eingriff, um zu verhindern, dass die Eileiter platzen – was eine echte Bedrohung für das Leben der Mutter darstellt. 

Muss man nach einer Fehlgeburt ins Krankenhaus?

Eine Fehlgeburt im Frühstadium der Schwangerschaft ist nicht unbedingt ein medizinischer Notfall. Wenn bei dir innerhalb von ein oder zwei Tagen nach einem positiven Schwangerschaftstest Blutungen auftreten, hattest du vielleicht eine chemische Schwangerschaft, wobei der Körper gerade genug Schwangerschaftshormone produziert hat, um sich positiv auf einem Test darzustellen, aber die Schwangerschaft nie lebensfähig war. Die Durchführung eines zweiten Schwangerschaftstests ein oder zwei Tage nach Beginn der Blutung wird wahrscheinlich zu einem negativen Ergebnis führen.

Statt sofort ins Krankenhaus zu gehen, solltest du lieber zuerst deinen Arzt anrufen, wenn du vermutest, eine Fehlgeburt zu haben. Er wird dich wahrscheinlich auffordern, in die Praxis zu kommen. Dein Arzt hat Zugang zu deinen Krankenakten und wird anhand von diagnostischen Tests bestimmen, ob du eine Fehlgeburt hast.

Hast du starke Blutungen (bei denen jede Stunde eine Binde durchweicht wird), Fieber oder Schüttelfrost, starke Bauchschmerzen oder Krämpfe, vor allem, wenn diese auf beiden Seiten des Unterbauchs auftreten, Schwindel oder Symptome von Schock, wie Verwirrung, Unruhe, oder bläuliche Lippen und Nägel, solltest du die Notfallaufnahme aufsuchen.

Wie kommt man mit einer Fehlgeburt klar?

Wenn du eine vollständige Fehlgeburt hattest und kein Gewebe in deinem Körper verblieben ist, ist keine weitere Behandlung erforderlich. Wenn Gewebe verbleibt, gibt es mehrere Behandlungsmöglichkeiten. 

  • Man kann abwarten, ob das verbleibende Gewebe auf natürliche Weise von deinem Körper ausgeschieden wird.
  • Man kann den Zustand medizinisch durch die Einnahme von Medikamenten regeln, die dir helfen, den Rest des verbleibenden Gewebes auszuscheiden.
  • Man kann das Restgewebe durch einen chirurgischen Eingriff entfernen. Dies wird als Dilatation und Curettage (oder Ausschabung) bezeichnet. Wenn das gesamte Gewebe nicht mit den ersten beiden Optionen ausgestoßen wird, was durchaus möglich ist, wird eine Ausschabung erforderlich.

Für viele Frauen ist eine Fehlgeburt ein schwerwiegendes emotionales Ereignis, das durch die weit verbreitete Meinung, dass man eine Schwangerschaft nicht vor dem Ende Ihres ersten Trimesters bekanntgeben sollte, noch schwieriger wird. Wenn niemand weiß, dass du schwanger warst und niemand weiß, dass du eine Fehlgeburt hattest, gibt es leider auch niemanden, mit dem du darüber sprechen oder von dem du dich trösten lassen kannst. 

In welcher Woche besteht das höchste Risiko?

Das Risiko einer Fehlgeburt ist im ersten Trimester oder in den ersten 13 Wochen deiner Schwangerschaft am höchsten. Bei den meisten Frauen liegt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt nach 14 Wochen unter 1 %.[6]

Eine chemische Schwangerschaft ist eine sehr frühe Fehlgeburt, die vor der fünften Schwangerschaftswoche stattfindet – oder innerhalb von etwa einer Woche nach der erwarteten Monatsblutung. Eine klinische Schwangerschaft ist eine Schwangerschaft, die bis zur sechsten Woche voranschreitet.

Bei Schwangerschaften mit bestätigtem fötalem Herzschlag nimmt die Fehlgeburtsrate zwischen 6 und 10 Wochen ab. Bedenke dabei, dass Schwangerschaften vom ersten Tag deiner letzten Monatsblutung gerechnet werden; das heißt, dass die sechste Woche der Schwangerschaft etwa zwei Wochen nach deiner ausgebliebenen Monatsblutung ist.

WOCHE RISIKO EINER FEHLGEBURT (%)
6 9,4 %
7 4,6 %
8 1,5 %
9 0,5 %
10 0,7 %

Die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt steigt bei Frauen über 35 Jahren an.

Eine Studie[7] mit 384 Frauen ab 35 Jahren ergab, dass Frauen zwischen 35 und 37 Jahren eine Fehlgeburtsrate von 2,8 %, Frauen zwischen 37 und 39 Jahren von 7,5 % und Frauen über 40 Jahren von 10,8 % hatten. Im Alter von 45 Jahren liegt das Fehlgeburtsrisiko einer Frau bei fast 100 %.[8]

Wie schnell kannst du nach einer Fehlgeburt wieder schwanger werden?

Eine Fehlgeburt bedeutet nicht, dass du Schwierigkeiten haben wirst, wieder schwanger zu werden oder ein Baby auszutragen. In der Tat könnte es nach einer Fehlgeburt sogar einfacher sein, wieder schwanger zu werden, wenn du es sofort versuchst.

Während es Hinweise darauf gibt, dass die Funktion deiner Eierstöcke im ersten Zyklus nach einer Fehlgeburt möglicherweise nicht wieder völlig normal ist, kehrt bei den meisten Frauen schnell wieder der Eisprung zurück.[9] Entgegen der gängigen Meinung, die nach einer Fehlgeburt zu einer Wartezeit von 3 bis 6 Monaten anrät, bevor man erneut versucht, schwanger zu werden, fand eine groß angelegte Studie signifikante Beweise dafür, dass Paare, die innerhalb von drei Monaten nach einem Schwangerschaftsverlust eine neue Empfängnis hatten[10], mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eine normale Schwangerschaft durchliefen, die zu einer Lebendgeburt führte, als diejenigen, die drei Monate oder mehr gewartet haben, um es erneut zu versuchen. 

Nach einem frühen Verlust ist es natürlich, Angst davor zu haben, es erneut zu versuchen. Wiederholte Fehlgeburten sind relativ selten; nur 1 % der Frauen werden mehr als eine haben. Wenn du mehrere Fehlgeburten hast, kann dies auf eine zugrunde liegende Erkrankung zurückzuführen sein und du solltest deinen Arzt konsultieren. 

Sobald du aufgehört hast zu bluten, kannst du wieder Geschlechtsverkehr haben. Die Verfolgung deiner Fruchtbarkeit mit Ava oder anderen Methoden kann dir helfen, die Tage zu bestimmen, an denen Geschlechtsverkehr am ehesten zur Empfängnis führen dürfte.

Was ist ein Regenbogenbaby? So, wie der Regenbogen nach einem Sturm für Hoffnung steht, wird ein gesundes Baby, das nach einer Fehl- oder Totgeburt geboren wurde, oft als Regenbogenbaby bezeichnet. Die meisten Frauen, die eine Fehlgeburt erleben, werden ein Regenbogenbaby bekommen.

Fragen & Antworten

Wie erkennst du, dass eine Fehlgeburt beginnt?

Oft ist eine Fehlgeburt ein Prozess und kein Einzelereignis. Die Diagnose kann bis zu einer Woche dauern, da wiederholte Tests zur Bestätigung erforderlich sind. Wenn du keine schweren Blutungen, Krämpfe oder anderen Symptome hast, die auf einen Notfall hinweisen, solltest du deinen Arzt anrufen und über deine Bedenken und Optionen sprechen.

Habe ich eine Fehlgeburt oder eine Monatsblutung?

Viele Frauen haben frühe Fehlgeburten und wissen nicht einmal, dass sie schwanger waren. Im Allgemeinen sind Blutungen und Krämpfe bei einer Fehlgeburt schwerwiegender – obwohl das allein kein sicheres Symptom ist. In der Regel verschlimmern sich die Symptome einer Fehlgeburt und dauern länger als eine Monatsblutung.

Kannst ein Schwangerschaftstest dir sagen, ob du eine Fehlgeburt hattest?

Schwangerschaftstests messen ein Schwangerschaftshormon namens humanes Choriongonadotropin (hCG). Dieses Hormon wird von der Plazenta erst nach der Einnistung der Eizelle produziert. Wenn ein negativer Schwangerschaftstest einem positiven folgt, ist es möglich, dass du eine Fehlgeburt hattest oder dich im Prozess der Fehlgeburt befindest. Ein Schwangerschaftstest dient allerdings nicht dazu, Fehlgeburten zu erkennen und kann auch keine anderen schwerwiegenden Komplikationen wie eine ektopische oder Molenschwangerschaft erkennen.

Kannst du eine Fehlgeburt haben, ohne es zu wissen?

Viele Frauen haben eine Fehlgeburt, ohne überhaupt zu wissen, dass sie schwanger waren. Diese chemischen Schwangerschaften werden leicht mit Monatsblutungen verwechselt, da die Fehlgeburt etwa zur gleichen Zeit stattfindet, in der die Periode erwartet wurde. 

Leider haben manche Frauen unerkannte oder stille Fehlgeburten. Diese Fehlgeburten haben keine Symptome und die verlorene Schwangerschaft wird erst beim nächsten pränatalen Besuch entdeckt, wenn Scans zeigen, dass ein embryonaler Tod eingetreten ist. 

Wie kannst du eine Fehlgeburt zu Hause bestätigen?

Nur ein Arzt kann eine Fehlgeburt bestätigen. Ein Arzt wird diagnostische Tests wie Beckenuntersuchung, Ultraschall, Bluttests, Gewebetests und Chromosomentests anwenden, um zu bestätigen, dass eine Fehlgeburt stattfindet oder bereits stattgefunden hat. 


Lindsay Meisel

Lindsay Meisel is the Head of Content at Ava. She has over a decade of experience writing about science, technology, and health, with a focus on women's health and the menstrual cycle. Her work has been featured on The Fertility Hour, The Birth Hour, The Breakthrough Journal, and The Rumpus.

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