Beckenschmerzen: Ursachen und Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit

Beckenschmerzen sind ein wichtiges Symptom, über das du mit deinem Arzt sprechen solltest, da sie auf Probleme in einem deiner reproduktiven Organe hinweisen können, zum Beispiel in der Gebärmutter, den Eierstöcken, den Eileitern oder dem Gebärmutterhals. Beckenschmerzen können viele verschiedene Gesundheitsstörungen anzeigen, angefangen von behandelbaren Erkrankungen bis hin zu chronischen Leiden, die unterschiedliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben können. Um dir zu helfen, dieses Schmerzsymptom zu verstehen, wird dieser Artikel Folgendes abdecken:

  • Was sind Beckenschmerzen und wann gelten sie als ein chronisches Leiden?
  • Was sind die primären Ursachen von Beckenschmerzen?
  • Wie können diese Ursachen die Fruchtbarkeit beeinflussen?

Was sind Beckenschmerzen?

Beckenschmerzen bezeichnen im weitesten Sinne Schmerzen im Unterbauch (unterhalb des Bauchnabels). Manchmal können Beckenschmerzen stechend sein, manchmal sind sie dumpf. Sie können auch wellenartig kommen und gehen, oder es kann ein ständiger Schmerz sein.

Es ist auch wichtig, darauf zu achten, in welchem Stadium deines Zyklus Beckenschmerzen auftreten: ob sie mit deiner Periode zusammentreffen oder nicht ist ein wichtiger Hinweis darauf, ob sie mit Hormonen zusammenhängen oder nicht.

Was sind die Kennzeichen von Beckenschmerzen?

Wenn Beckenschmerzen länger als sechs Monate anhalten, bezeichnet man sie als chronische Beckenschmerzen. Chronische Beckenschmerzen zu haben bedeutet nicht unbedingt, dass man diese Schmerzen über sechs Monate hinweg jeden Tag hatte. Ob die Schmerzen konstant da sind, mit deiner Periode aufkommen oder einfach über sechs Monate hinweg kommen und gehen – alle diese Erscheinungsarten fallen unter den Oberbegriff der chronischen Beckenschmerzen.

Ursachen von Beckenschmerzen: Endometriose

Beckenschmerzen können auch eine Folge von Endometriose sein. Endometriose tritt auf, wenn Gebärmuttergewebe, das normalerweise bei der Menstruation ausgestoßen wird, sich stattdessen versetzt und sich an andere Bereiche des Körpers anhaftet, zum Beispiel an die Blase, die Eileiter, die Eierstöcke oder den Darm. In den nachfolgenden Zyklen wächst dieses Gewebe und löst sich während der Menstruation ab, was zu Schmerzen und sogar zu Narbenbildung führt.

Endometriose kann zudem auch die Empfängnis erschweren, ABER es ist noch immer möglich, mit diesem Leiden schwanger zu werden. Wenn du Probleme mit Unfruchtbarkeit und Beckenschmerzen hast, besonders während der Menstruation, sprich deinen Arzt auf Endometriose an.

Um diese Möglichkeit auszuwerten, kann dein Arzt eine gynäkologische Untersuchung durchführen. Die chirurgische Entfernung der endometrialen Wucherungen ist eine Möglichkeit, die eventuell die Fruchtbarkeit verbessern könnte, obwohl es auf den konkreten Fall der Endometriose, die Stelle der Wucherungen und das Ausmaß ihres Wachstums ankommt.

Ursachen von Beckenschmerzen: Uterusmyome

Uterusmyome – nicht krebsartige Wucherungen in der Gebärmutter – können auch die Ursache von Beckenschmerzen sein. Diese Wucherungen können sich in Aussehen, Größe, Anzahl, ihrer Stelle innerhalb der Gebärmutterhöhle und in der Geschwindigkeit ihres Wachstums unterscheiden. Während 50 % der Uterusmyome keine Symptome verursachen, können in den anderen 50 % der Fälle Symptome, wie zum Beispiel Beckenschmerzen oder auch Rückenschmerzen und allgemeine Bauchschmerzen, auftreten.

So wie bei der Endometriose können Uterusmyome je nach ihrem Wachstum die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Es ist auf jeden Fall möglich, auch mit Uterusmyomen auf natürliche Weise schwanger zu werden, doch wenn du Schwierigkeiten hast, schwanger zu werden und weißt, dass du diese Wucherungen hast, sprich mit deinem Arzt über deine Optionen.

Obwohl es keine Garantie dafür gibt, dass eine chirurgische Entfernung deine Fruchtbarkeit verbessern wird, ist es doch wichtig, mit deinem Arzt alle Möglichkeiten zu besprechen und nachzufragen, wie stark sich diese Myome wohl auf deine Fruchtbarkeit auswirken.

Ursachen von Beckenschmerzen: Fehlgeburt

Krämpfe und Beckenschmerzen müssen nicht unbedingt Anzeichen einer Fehlgeburt sein. In Wirklichkeit ist es völlig normal, Krämpfe während der Schwangerschaft zu haben, da die Veränderungen der Progesteronwerte zu Krämpfen führen. Obwohl man sich einerseits verleiten lassen könnte, schmerzhafte Krämpfe als frühe Schwangerschaftsanzeichen zu deuten oder andererseits Ursachen für eine Fehlgeburt zu befürchten, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass diese Art von Schmerzen mit Hormonveränderungen zusammenhängt.

Wenn du allerdings Krämpfe in Verbindung mit Schmierblutungen oder stärkeren Blutungen hast, ist es empfohlen, einen Arzt zu konsultieren.

Ursachen von Beckenschmerzen: ektopische Schwangerschaft

Bei einer ektopischen Schwangerschaft oder wenn die Einnistung außerhalb der Gebärmutter in Bereichen wie etwa dem Eileiter erfolgt, kann das zu Beckenschmerzen führen. Anzeichen einer ektopischen Schwangerschaft sind sowohl Beckenschmerzen und Krämpfe als auch Schmierblutungen. Es ist wichtig, ärztlichen Rat einzuholen, da ektopische Schwangerschaften aufreißen können, was dann ein medizinischer Notfall ist. Leider lässt sich eine ektopische Schwangerschaft nicht retten, aber viele Frauen haben gesunde Schwangerschaften, nachdem sie diese Komplikation überstanden haben.

Ursachen von Beckenschmerzen: schmerzhaftes Blasensyndrom

Ein schmerzhaftes Blasensyndrom (oder eine interstitielle Zystitis) ist eine Erkrankung, die zu Schmerzen in der Blase und im Beckenbereich führt. Sie stellt sich von Fall zu Fall unterschiedlich dar und ihre Symptome sind ein starker Harndrang oder häufiges Urinieren oder beides gleichzeitig. Die Schmerzen können sich auch ändern, je nachdem, ob die Blase voll oder leer ist. Forscher untersuchen zwar noch, warum es zu dieser Erkrankung kommt und wie man die Behandlungen verbessern kann, aber es gibt bereits Behandlungsmöglichkeiten wie Medikamente gegen Blasenkrämpfe und Verhaltensmaßnahmen, die bei der Erkennung von Schmerzauslösern helfen können.

Bisher scheint es keine Hinweise darauf zu geben, dass diese Erkrankung die Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Wenn die Schmerzen sich allerdings beim Geschlechtsverkehr verstärken, könnte es sich darauf auswirken, wie oft du Geschlechtsverkehr hast und in diesem Fall wäre es gut, wenn du mit deinem Arzt über eine Behandlung dieser Erkrankung sprichst.

Ursachen von Beckenschmerzen: Schädigungen des Beckenbodens

Schädigungen des Beckenbodens betreffen im weitesten Sinne die Beckenmuskeln und das umgebende Gewebe, das die reproduktiven Organe stützt; sie können zum Beispiel während der Wehen beschädigt oder verletzt werden. Solche Schädigungen können zu Beckenschmerzen sowie zu einer Schwächung der Beckenfunktion, einschließlich Harninkontinenz, führen.

Wie beim schmerzhaften Blasensyndrom gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass Schädigungen des Beckenbodens in einem direkten Zusammenhang mit Unfruchtbarkeit stehen. Wenn jedoch die Muskeln und Gewebe des Beckenbodens so stark verletzt sind, dass Geschlechtsverkehr zu schmerzhaft wird und die Häufigkeit von Geschlechtsverkehr sich verringert, könnte das deine Chancen auf eine natürliche Empfängnis verringern. Schädigungen des Beckenbodens können mit Physiotherapie und muskelentspannenden Mitteln behandelt werden. Du solltest mit deinem Arzt besprechen, welche Option für dich richtig ist.

Ursachen von Beckenschmerzen: entzündliche Beckenerkrankung

Die entzündliche Beckenerkrankung (oder PID) ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die zu einer bakteriellen Infektion der Gebärmutter, der Eileiter und der Eierstöcke führt. Oft hat PID keine Symptome, doch in Fällen, in denen sich Symptome zeigen, sind es meist Beckenschmerzen in Verbindung mit Veränderungen des Scheidenausflusses, Fieber und Schmerzen beim Harnlassen.

Wenn du vermutest, dass du PID haben könntest, ist es wichtig, möglichst schnell einen Arzt aufzusuchen und dich behandeln zu lassen, da PID die reproduktiven Organe schädigen und zu Unfruchtbarkeitsproblemen führen kann.

Ursachen von Beckenschmerzen: Vulvodynie

Vulvodynie bezeichnet Schmerzen der Vulva und obwohl sich diese außerhalb des Beckenbereichs befindet, kann dieses Leiden dennoch Schmerzen in der gesamten Region verursachen. Die Schmerzen können vor allem während des Geschlechtsverkehrs intensiv sein und können daher ebenso wie das schmerzhafte Blasensyndrom und Schädigungen des Beckenbodens die Fruchtbarkeit indirekt beeinträchtigen, weil es wegen der Schmerzen weniger häufig zum Geschlechtsverkehr kommen wird und die Chance auf eine natürliche Empfängnis sich demnach verringert.

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