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Schwangerschaftssymptome: Was sind die frühen Anzeichen einer Schwangerschaft?

early signs of pregnancy

Essentielles zum Mitnehmen

  • Die häufigsten Anzeichen einer Schwangerschaft nach Ausbleiben der Regelblutung sind Übelkeit, Müdigkeit, häufiges Wasserlassen und Veränderungen der Brust.
  • Die meisten – aber nicht alle – Frauen bemerken die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft in der sechsten Schwangerschaftswoche (oder zwei Wochen nach dem Ausbleiben deiner Regelblutung).
  • Es gibt keine Möglichkeit, den Unterschied zwischen Frühschwangerschaftssymptomen und prämenstruellen Symptomen zu erkennen, da beide durch dasselbe Hormon verursacht werden: Progesteron.

Wichtige Fakten

  •  Die häufigsten Anzeichen einer Schwangerschaft nach Ausbleiben der Regelblutung sind Übelkeit, Müdigkeit, häufiges Wasserlassen und Veränderungen der Brust.
  •  Die meisten – aber nicht alle – Frauen bemerken die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft in der sechsten Schwangerschaftswoche (oder zwei Wochen nach dem Ausbleiben deiner Regelblutung).
  •  Es gibt keine Möglichkeit, den Unterschied zwischen Frühschwangerschaftssymptome und prämenstruellen Symptomen zu erkennen, da beide durch dasselbe Hormon verursacht werden: Progesteron.

Die am häufigsten bemerkten Frühschwangerschaftssymptome nach dem Ausbleiben einer Regelblutung sind Übelkeit, Müdigkeit, häufiges Wasserlassen und Veränderungen der Brust. Aber der einzige Weg, im frühen Stadium einer Schwangerschaft mit Sicherheit festzustellen, ob du tatsächlich schwanger bist, ist ein Schwangerschaftstestfür zu Hause oder eine Blutuntersuchung zur Feststellung der Schwangerschaft bei deinem Arzt.

Was sind einige Beispiele für frühe Anzeichen einer Schwangerschaft?

Die häufigsten Frühschwangerschaftssymptome sind:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • ein empfindlicherer Geruchssinn
  • Spannung in der Brust und/oder empfindliche Brustwarzen
  • häufiges Wasserlassen
  • Schlafstörungen
  • Schmierblutungen oder brauner Ausfluss

Die am häufigsten auftretenden Symptome aus der obigen Liste sind Übelkeit, Müdigkeit, häufiges Wasserlassen und Veränderungen der Brust. Jedoch kann jedes dieser Symptome auch aus einem vollkommen anderen Grund auftreten und nicht ausschließlich aufgrund einer Schwangerschaft.

Übelkeit oder Müdigkeit könnten durch einen Virus verursacht werden, häufiges Wasserlassen könnte darauf hinweisen, dass du zu viel Kaffee getrunken hast und zu Veränderungen der Brust kann es während deines Menstruationszyklus kommen.

Wenn deine Schwangerschaft weit genug fortgeschritten ist, um Anzeichen und Symptome festzustellen, dann ist sie auch weit genug fortgeschritten, um ein positives Ergebnis bei einem Schwangerschaftstest zu zeigen. Ansonsten werden deine Symptome höchstwahrscheinlich durch das Hormon Progesteron verursacht: Der Progesteronspiegel ist während der Zeit vor Einsetzen deiner Regelblutung erhöht, unabhängig davon, ob es zu einer Empfängnis gekommen ist.

Wann treten die ersten Schwangerschaftsanzeichen auf?

Bei den meisten Frauen treten die ersten Schwangerschaftsanzeichen erst etwa zwei Wochen nach ihrer ausgebliebenen Regelblutung auf.

Das häufigste Anzeichen für eine Schwangerschaft ist Übelkeit, die oft auch als Morgenübelkeit bezeichnet wird. Ab wann tritt die Morgenübelkeit auf? Meistens zwischen der sechsten und der achten Schwangerschaftswoche oder zwei bis vier Wochen nach dem Ausbleiben deiner Regelblutung.

Bei einigen Frauen treten erst später Schwangerschaftsanzeichen auf. Andere bemerken wiederum schon früher Anzeichen — frühestens schon vier bis fünf Tage bevor ihre Regelblutung fällig wäre.

Wann werde ich die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft spüren?

Es ist schwer zu sagen, wann du die ersten Anzeichen der Schwangerschaft bemerken wirst, denn jede Frau und jede Schwangerschaft ist anders. Schwangerschaftsanzeichen können sich in der Häufigkeit ihres Auftretens und in ihrer Intensität voneinander unterscheiden.

In dieser Studie, im Rahmen derer 136 Frauen ab dem ersten Auftreten von Schwangerschaftsanzeichen untersucht wurden, nahmen die Hälfte der Teilnehmerinnen bis spätestens zum Ende der fünften Woche und 89 % bis Ende der achten Woche Symptome wahr.

Die Studie ergab darüber hinaus, dass Frauen, die Tabak oder Marihuana rauchten (was offensichtlich nicht zu empfehlen ist, wenn du versuchst, schwanger zu werden) zu einem späteren Beginn der Anzeichen tendieren.

Dieser Studie zufolge:

  • begannen 59 % der Frauen, zwischen dem Anfang der fünften Woche bis zum Ende der sechsten Woche Symptome zu spüren
  • berichteten insgesamt 71 % von Symptomen zum Ende der sechsten Woche
  • berichteten insgesamt 89 % von Symptomen zum Ende der achten Woche

Kann ich gleich nach der Empfängnis Schwangerschaftssymptome bemerken?

Wenn du weißt, wann dein Eisprung ist, könnte es sein, dass du schon einige Tage später nach Schwangerschaftsanzeichen Ausschau hältst. Aber selbst wenn deine Eizelle von dem Sperma deines Partners befruchtet wurde, muss sie sich vor Beginn der Schwangerschaft in die Gebärmutterschleimhaut einnisten.

Der Vorgang des Einnistung dauert normalerweise neun Tage. Das bedeutet, dass du frühestens vier bis fünf Tage vor dem Einsetzen deiner Regelblutung Schwangerschaftsanzeichen bemerken kannst.

Selbst wenn sich also herausstellen sollte, dass du schwanger bist, werden wahrscheinlich alle Symptome, die du früher bemerkst, durch Progesteron verursacht, das normalerweise zu diesem Zeitpunkt des Menstruationszyklus erhöht ist.

Kannst du die Empfängnis spüren?

Nein. Wenn eine Eizelle durch Sperma befruchtet wird und es zu einer Empfängnis kommt, ist die nun befruchtete Eizelle so winzig, dass man sie nur durch ein Mikroskop sehen kann.

Die befruchtete Eizelle wandert durch die Eileiter und nistet sich in der Gebärmutterschleimhaut ein. Sobald sie sich in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat —was in der Regel acht bis zehn Tage nach dem Eisprung geschieht — beginnt sie mit der Ausschüttung des Hormons hCG.

In einem Zyklus, in dem du nicht schwanger geworden bist, würde zu diesem Zeitpunkt der Progesteronspiegel fallen, aber hCG sendet ein Signal, die Progesteronherstellung zu steigern.

Der Anstieg des Progesteronspiegels ist der Grund vieler Frühsymptome einer Schwangerschaft, nicht die befruchtete Eizelle selbst, die mit etwa 0,1 bis 0,2 mm ungefähr die Größe eines Mohnsamens hat und nicht in der Lage ist, irgendwelche körperlichen Empfindungen auszulösen, die du spüren könntest.

Dies bedeutet, dass der frühestmögliche Zeitpunkt, zu dem man etwas spüren kann, nach der Einnistung liegt, was in den meisten Fällen neun Tage nach dem Eisprung geschieht (und nicht eher als sechs Tage nach dem Eisprung).

Das heißt nicht, dass du die Einnistung selbst spüren kannst. Es gibt wahrscheinlich keine Einnistungskrämpfe. Aber nach der Einnistung ist der früheste Zeitpunkt, zu dem sich ändernde Hormonspiegel spürbare Symptome verursachen können.

Wie erkennst du den Unterschied zwischen einer Frühschwangerschaft und deiner Regelblutung?

Die Anzeichen der Frühschwangerschaft ähneln sehr denen, die du spürst, wenn deine Regelblutung bald einsetzen wird. Dies liegt daran, dass sowohl PMS-Symptome als auch Frühschwangerschaftsanzeichen durch dasselbe Hormon verursacht werden Progesteron.

Unabhängig davon, ob du schwanger bist oder nicht, ist der Progesteronspiegel während der Gelbkörperphase deines Zyklus (das ist die Zeit zwischen dem Eisprung und dem Beginn der nächsten Regelblutung) immer höher. Wenn du nicht schwanger bist, sinkt der Progesteronspiegel wieder ab, was schließlich zur Ablösung deiner Gebärmutterschleimhaut führt. Wenn du jedoch schwanger bist, steigen die Progesteronwerte weiter an.

Bei einem gewöhnlichen Menstruationszyklus, in dem es zu keiner Schwangerschaft kommt, kann Progesteron Übelkeit, Blähungen, Launenhaftigkeit und erhöhten Appetit verursachen — was mehr oder minder auch die frühen Anzeichen der Frühschwangerschaft sind.

Die folgende Tabelle zeigt den Progesteronspiegel in Zyklen, die zu einer Schwangerschaft führten, im Vergleich zu Zyklen, die dies nicht taten. Wie du siehst, gleichen sich die Progesteronspiegel bis zu neun bis zehn Tage nach dem Eisprung.

Wenn Progesteron sowohl die Anzeichen der Frühschwangerschaft als auch prämenstruelle Symptome hervorruft, wie kann man dann den Unterschied erkennen? Die enttäuschende, aber wahre Antwort ist, dass man ihn nicht erkennen kann.

Unterscheiden sich Schwangerschaftssymptome je nachdem, ob du eine Tochter oder einen Sohn bekommst?

Eine kürzlich durchgeführte Studie des Ohio State University Wexner Medical Centre ergab, dass das Geschlecht des ungeborenen Kindes sich auf die Schwangerschaftssymptome auswirken kann. Die Studie untersuchte die Immunantwort schwangerer Frauen, um festzustellen, ob es je nach dem Geschlecht des Babys einen Unterschied bei Immunmarkern (Zytokinen) gab.

Diese Ergebnisse (veröffentlicht im Brain, Behaviour and Immunity Journal) zeigten, dass die Immunzellen von Frauen, die eine Tochter erwarteten, eine höhere Anzahl proinflammatorischer Zytokine entwickelten, wenn sie Bakterien ausgesetzt waren, verglichen mit denen von Frauen, die mit einem Sohn schwanger waren.

Die Verfasser der Studie gehen davon aus, dass verstärkte Entzündungen bei Schwangeren mit einem weiblichen Fötus sich darauf auswirken können, warum manche dieser Frauen während einer Schwangerschaft unangenehmere Symptome erleben. Dieses Gebiet muss jedoch noch genauer erforscht werden.

Könnten Schmierblutungen vor dem Einsetzen meiner Regelblutung ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein?

Es ist zwar nicht ungewöhnlich, dass in der Frühschwangerschaft brauner Ausfluss oder Schmierblutungen auftreten, allerdings sind dies nicht wirklich Anzeichen für eine Schwangerschaft. Denn es ist wahrscheinlicher, dass Schmierblutungen auftreten, wenn dunicht schwanger bist.

In einem Zyklus, in dem es zur Schwangerschaft kommt, nistet sich das befruchtete Ei in der Gebärmutterschleimhaut ein, was zwischen acht und zehn Tagen nach dem Eisprung geschieht. Es wird häufig berichtet, dass dieser Vorgang Schmierblutungen oder leichte Blutungen verursachen kann. Doch trotz dieser verbreiteten Ansicht gibt es keine medizinischen Nachweise für die Existenz der Einnistungsblutung.

Leichte Blutungen vor deiner Regelblutung können aufgrund hormoneller Veränderungen auftreten, weil dein Progesteron-Spiegel rapide absinkt. Im Falle einer Einnistung sorgt der steigende hCG-Spiegel dafür, dass der Progesteron-Spiegel auf einem hohen Niveau bleibt, woraus wir folgern können, dass bei einer tatsächlichen Einnistung keine Blutungen oder Schmierblutungen auftreten.

Ist weißer Scheidenausfluss ein frühes Schwangerschaftssymptom?

Scheidenausfluss ist ein ganz natürlicher Bestandteil des weiblichen Zyklus. Weißer Ausfluss, der auch als Leukorrhoe bezeichnet wird, tritt zwar auch während der Schwangerschaft auf, ist jedoch kein definitives Anzeichen für eine Schwangerschaft.

Immer wenn Schwankungen im Östrogenhaushalt auftreten, kann es zu einer Veränderung deines Scheidenausflusses kommen. Das kann während der Frühschwangerschaft, aber auch während des Menstruationszyklus passieren.

Selbst wenn du schwanger bist, sind Veränderungen der Leukorrhoe für gewöhnlich erst zum Ende des ersten Trimesters oder Anfang des zweiten Trimesters bemerkbar, also schon lange, nachdem du den Schwangerschaftstest gemacht hast.

Es mag zwar verlockend sein, etwaige Veränderungen in deinem Ausfluss nach dem Eisprung zu beobachten, doch um eine frühe Schwangerschaft festzustellen, gibt es bessere Anhaltspunkte.

Bin ich schwanger?

Durch einen Schwangerschaftstest erfährst du dies genau, denn er misst den Anteil von humanem Choriongonadotropin (hCG) in deinem Urin. Dies ist das Hormon, das dem Gelbkörper signalisiert, weiterhin Progesteron abzugeben, das die Gebärmutterschleimhaut aufrechterhält, um den sich entwickelnden Embryo zu unterstützen. (Normalerweise wird diese Schleimhaut bei jedem Zyklus abgebaut und ausgestoßen, was dazu führt, dass deine Periode einsetzt.)

Aber mach den Schwangerschaftstest nicht zu früh, weil der Embryo mit der Abgabe von hCG erst acht bis zehn Tage nach dem Eisprung beginnt.

 


Quellen anzeigen

Fetal sex is associated with maternal stimulated cytokine production, but not serum cytokine levels, in human pregnancy

A prospective study of the onset of symptoms of pregnancy.

Nausea and Vomiting of Pregnancy

Time of Implantation of the Conceptus and Loss of Pregnancy

Sharee Loeffler

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