9 seltsame Schwangerschaftssymptome vor denen dich keiner warnt

Es gibt einige Schwangerschaftssymptome, von denen jeder zu wissen scheint, wie etwa Übelkeit, seltsame Gelüste, häufiges Wasserlassen. Aber es gibt andere Schwangerschaftsanzeichen die man vielleicht nicht erwartet. Hier ist ein Leitfaden, der sie aufzählt, sagt wann man sie erwarten kann und was man dagegen tun kann.

Der Busen

Jeder weiß, dass Brüste und Brustwarzen während der Schwangerschaft wund werden. Aber einige Frauen bemerken, dass bereits während der Schwangerschaft Flüssigkeit aus ihren Brustwarzen austritt.  Die Flüssigkeit heißt Kolostrum, eine sehr nahrhafte frühe Form von Muttermilch. Das Auftreten von Kolostrum während der Schwangerschaft ist normal und es gibt dabei nichts zu befürchten.

Wann es passiert: Schon in der 14. Woche.

Was man dagegen tun kann: Wenn es einen stört, können man versuchen, ein Taschentuch oder Stillpads in den BH zu stecken, um es zu absorbieren.

Erschöpfung

Eines der ersten Anzeichen, dass viele schwangere Frauen bemerken, ist extreme Erschöpfung. Manch Frauen haben Schwierigkeiten, während des Tages wach zu bleiben und schlafen viel früher als sonst ein. Niemand weiß genau was Schwangerschaftsmüdigkeit verursacht, aber es hängt wahrscheinlich mit dem schnell ansteigenden Progesteronspiegel zusammen.

Wann es passiert: Erschöpfung ist oft eines der frühesten Anzeichen einer Schwangerschaft, das von viele Frauen bemerkt wird, manchmal sogar bevor sie einen positiven Schwangerschaftstest erhalten. Es setzt sich oft während des ersten Trimesters fort, klingt im zweiten Trimester ab und kehrt im dritten Trimester zurück, wenn der wachsende Bauch sowie Schmerzen es schwerer machen, gut zu schlafen.

Was man dagegen tun kann: Der beste Weg, die Erschöpfung im ersten Trimenon zu behandeln, ist, sich viel auszuruhen! Schliesslich wächst ein Baby heran, und das benötigt viel Arbeit.

Metallischer Geschmack im Mund

Für etwas, über das niemand zu sprechen scheint, ist ein metallischer Geschmack im Mund ein überraschend häufiges, frühes Schwangerschaftssymptom. Es heisst auch Dysgeusie; manche Frauen erleben es als ob sie an Cents oder Alufolie lutschen würden. Es wird angenommen, dass es durch eine erhöhten Östrogenspiegel verursacht wird, denn das Hormon spielt eine Rolle beim Geschmacks- und Geruchssinn.

Wann es passiert: Dysgeusie tritt normalerweise im ersten Trimester auf und verschwindet im Lauf des zweiten Trimesters.

Was man dagegen tun kann: säurehaltige Lebensmittel können helfen, den bitteren, metallischen Geschmack auszugleichen. Saure Süßigkeiten, Zitrussäfte und in Essig marinierte Nahrungsmittel (Essiggurken, jedermann?) können Linderung verschaffen.

Schmerzhafte Orgasmen

Es ist normal, dass sich die Gebärmutter während des Orgasmus zusammenzieht – dies geschah auch vor der Schwangerschaft. Veränderungen der Gebärmutter während der Schwangerschaft können jedoch dazu führen, dass sich diese normalen Kontraktionen verlängern und sich dadurch unangenehm anfühlen. Keine Sorge – es bedeutet nicht, dass die Wehen anfangen, und es ist nicht gefährlich für einen selber oder für das Baby (und manche Frauen finden, dass ein erhöhter Blutfluss in die Gebärmutter den Orgasmus sogar verbessert!). Eine weitere wirklich seltsame Tatsache über Orgasmen während der Schwangerschaft: Gebärmutterkontraktionen können dazu führen, dass der Bauch kurzfristig eine spitze Form annimmt!

Wann es passiert: Zweites Trimester und darüber hinaus.

Was dagegen zu tun ist: Wenn sich Orgasmen unangenehm anfühlen, gibt es leider nicht viel zu tun, außer sie nicht zu haben. Und das macht keinen Spaß!

Schmerzhafte Blähungen

Auch wenn man erst von der Schwangerschaft erfahren hat, können Verdauungsbeschwerden schon auftreten.  Es fühlt sich an, als hätte man die schlimmsten Blähungen, die man jemals hatte. Normalerweise ist es auch genau das. Der erhöhte Progesteronspiegel im ersten Trimester verlangsamt den Verdauungsprozess und entspannt die Darmmuskulatur. Infolgedessen bleibt Nahrung länger im Darm, so dass Blähungen mehr Zeit haben, sich zu entwickeln, was manchmal zu quälenden Schmerzen führt. Der Schmerz kann in einem Bereich bleiben oder in den Bauch, den Rücken und sogar in die Brust wandern. Wenn die Schwangerschaft fortschreitet, übt zudem die wachsende Gebärmutter Druck auf die inneren Organe aus, wodurch die Verdauung verlangsamt wird und Blähungen entstehen können.

Wann es passiert: Während der gesamten Schwangerschaft

Was dagegen zu tun ist: Anstatt drei großen Mahlzeiten kleine, häufige Mahlzeiten essen. Ausreichend Wasser trinken. Kohlensäurehaltige Getränke vermeiden, sowie schwer verdauliche Ballaststoffe, z.B.  Bohnen und Kreuzblütler (Brokkoli, Blumenkohl, Kohl). Sport kann auch helfen, Blähungen zu lindern.

Dickes, glänzendes Haar

Im Gegensatz zu den meisten anderen Schwangerschaftssymptomen macht den meisten Frauen dieses wahrscheinlich nichts aus: Viele Frauen bemerken, dass ihre Nägel schneller wachsen und ihre Haare dicker und glänzender aussehen.

Es wachsen nicht wirklich mehr Haare, man verliert nur weniger als man es normalerweise tut. Wenn man nicht schwanger ist, befinden sich etwa 85 Prozent der Haare in dem „Wachstumsstadium“ und die anderen 15 Prozent befinden sich in dem „Ruhestadium“. Das ruhende Haar fällt schließlich von selbst aus und wird durch neues Wachstum ersetzt. Eine Frau, die nicht schwanger ist, verliert durchschnittlich 100 Haare pro Tag.

Während der Schwangerschaft verlängern höhere Östrogenspiegel die Wachstumsphase, wodurch weniger Haare ausfallen. Diese hormonellen Veränderungen können auch dazu führen, dass die Haare glänzender erscheinen. Das sollte man geniessen, solange es dauert, denn nach der Geburt wird alles wieder normal.

Wann es passiert: Es macht sich im zweiten Trimester bemerkbar.

Was kann man dagegen machen: eine schicke Frisur! Wenn man bemerkt, dass das Haar an unerwünschten Stellen, schneller wächst – wie Oberlippe, Brustwarzen und Bauch -, sollte man zur Pinzette greifen oder ein Waxing-Studio besuchen (aber auf Enthaarungsmittel oder Bleichmittel verzichten).

Überall Schwangerschaftsstreifen

Mehr als die Hälfte aller schwangeren Frauen bekommen die gefürchteten rosa, roten oder violetten Streifen, die als Dehnungs- oder Schwangerschaftsstreifen bezeichnet werden. Und sie erscheinen nicht nur auf dem Bauch, sie können auch an Po, Oberschenkeln, Hüften und Brüsten auftreten. Es sind tatsächlich winzige Risse in den unterstützenden Schichten des Gewebes, die unter der Haut erscheinen, während sie während der Schwangerschaft gedehnt wird. Gene entscheiden, ob man dafür anfällig ist.

Wann es passiert: Zwischen der zwölften und der 21. Schwangerschaftswoche

Was man dagegen tun kann: Es gibt alle Arten von Cremes, Gelen und pflanzlichen Heilmitteln, die Dehnungsstreifen reduzieren oder verhindern sollen, aber keine Methode hat sich als wirksam erwiesen. Feuchtigkeitsspendende Cremes können lindernd wirken, aber sie können Dehnungsstreifen nicht reduzieren. Eine schnelle Gewichtszunahme kann Dehnungsstreifen verstärken, so dass ein mäßiges Tempo etwas helfen kann. Aber auch hier gibt es keinen sicheren Weg, Dehnungsstreifen zu verhindern, deshalb ist es die beste Lösung, sie mit Stolz zu tragen!

Vaginale Krampfadern

Während der Schwangerschaft kann ein Anstieg des Blutvolumens und ein Rückgang des Blutflusses zum Unterkörper Druck auf die Venen ausüben. Vielleicht hat man schon davon gehört, dass dies zu Krampfadern in den Beinen beitragen kann, aber wenige wissen, dass es auch zu Krampfadern in der Vulva kommen kann.

Zu den Symptomen von Vulvakrampfadern gehört ein Völlegefühl oder eine Schwellung im Vaginalbereich. In schweren Fällen können die erweiterten Gefäße wie Würmer aussehen. Langes Stehen, Sport und Sex können den Zustand verschlimmern.

Wann es passiert: Das Risiko ist während des dritten Trimesters am größten.

Was man dagegen tun kann: Druck kann helfen, die Beschwerden zu minimieren. Man kann nach Stützkleidung suchen, die speziell für diesen Zustand entwickelt wurde. Und wenn  die Trainingsroutine die Dinge zu verschlimmern scheint, sollte man lieber zum Schwimmen gehen. Das Wasser hilft, das Baby zu heben und den Blutfluss aus dem Becken zu verbessern. Andere Dinge, die die Durchblutung fördern, können auch helfen, wie zum Beispiel im Liegen die Hüften auf einem Kissen zu lagern. Und wenn keines dieser Mittel wirkt, keine Angst – die Krampfadern verschwinden ein oder zwei Monate nach der Geburt meist von selbst.

Dunklere Haut

Dunkle Flecken im Gesicht – Melasma genannt – sind während der Schwangerschaft häufig. Diese Bereiche mit erhöhter Pigmentierung werden manchmal als Schwangerschaftsmaske bezeichnet und erscheinen typischerweise um Oberlippe, Nase, Wangenknochen und Stirn.

Es wird angenommen, dass Melasma durch hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft verursacht wird, die vorübergehend die Menge an Melanin, die der Körper produziert, erhöhen können. Melanin ist die natürliche Substanz, die die Pigmentierung in der Haut erzeugt.

Wann es passiert: In der Regel während des ersten Trimesters

Was man dagegen tun kann: Sonnenexposition kann Melasma verschlimmern, also sollte man Sonnencreme verwenden und draußen einen Hut mit Krempe tragen. Beruhigenderweise verschwindet die Schwangerschaftsmaske bei den meisten Frauen innerhalb weniger Monate nach der Geburt von selbst.

 

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