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Schwangerschaft

1. Schwangerschaftswoche

pregnancy symptoms week 1

Auch wenn es unglaubwürdig klingen mag: In der sogenannten 1. Schwangerschaftswoche — bist du überhaupt nicht schwanger! Die meisten Ärzte zählen den ersten Tag deiner letzten Menstruation als Beginn deiner Schwangerschaft, auch wenn zu diesem Zeitpunkt definitiv noch nichts in deinem Bauch entsteht (außer eventuellen Menstruationskrämpfen). Weil es so schwierig ist, das genaue Datum des Eisprungs oder der Empfängnis zu ermitteln, aber die meisten Frauen es in der Regel einfach finden, sich an den ersten Tag ihrer Periode zu erinnern, nutzen Ärzte diesen Tag als Berechnungsgrundlage für dein Entbindungsdatum. In Wirklichkeit wirst du dein Baby aber erst in der zweiten oder dritten Woche empfangen (je nach deinem individuellen Zyklus).

Wie groß ist mein Baby?

Länge das Babys: 0,00 Zoll x 2,54 = … cm

Gewicht des Babys: 0,00 Unzen x 28,35 = … g

Dein Baby befindet sich zur Hälfte noch immer in einem Ei, das sicher von einem Follikel in deinem Eierstock umschlossen ist, und die andere Hälfte der notwendigen DNA befindet sich in einer Spermienzelle, die zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich noch gar nicht existiert.

Wie entwickelt sich mein Baby?

In der ersten Woche gibt es noch kein Baby! Während du in Wirklichkeit nicht schwanger bist, bietet das Rechnen ab der letzten Menstruation eine konsistentere Möglichkeit zur Berechnung des Entbindungsdatums, da mehr Frauen das Datum ihrer letzten Periode kennen als das Datum ihres Eisprungs. Dennoch solltest du dich bemühen, dich auf die Empfängnis vorzubereiten, indem du Stress reduzierst, dir genug Schlaf gönnst, pränatale Vitamine einnimmst und gesunde Gewohnheiten aufbaust (und dich von den weniger gesunden verabschiedest).

Was passiert in meinem Körper?

Diese Woche hast du deine Menstruation. Du weißt es wahrscheinlich noch nicht, aber es ist für eine längere Zeit deine letzte Menstruation. Während dieser Zeit stößt du die Gebärmutterschleimhaut ab, die sich im vergangenen Monat aufgebaut hat. Während das für manche Frauen unangenehm sein kann (und sie nach Schokolade oder einer Wärmflasche verlangen), geschehen dabei viele interessante Dinge in deinem Körper. In dieser Woche beginnen das follikelstimulierende Hormon (FSH) und das luteinisierende Hormon (LH) die Entwicklung von mehreren flüssigkeitsgefüllten Taschen in deinen Eierstöcken zu stimulieren, die man Follikel nennt. Jedes Follikel enthält ein Ei. Eines dieser Follikel wird schließlich dominant werden und ein reifes Ei freisetzen. In etwa 40 Wochen ab jetzt wird dieses Ei dein Baby sein!

Die Symptome, die dabei auftreten können, kennst du wahrscheinlich schon zur Genüge:

  • Vaginalblutungen Dein Körper stößt die im letzten Monat aufgebaute Gebärmutterschleimhaut ab, einschließlich deiner unbefruchteten Eizelle.
  • Blähungen Die schwankenden Werte von Progesteron und Östrogen in deinem Körper können sowohl vor als auch während deiner Menstruation Blähungen in deinem Bauch verursachen. Trag weite, dehnbare Hosen.
  • Heißhunger Manche Frauen spüren ein Verlangen nach Salz. Andere wollen etwas Süßes. Manche wollen beides gleichzeitig. (Wir verurteilen sie deshalb nicht!) Auch hier sind die Hormone die Übeltäter.
  • Stimmungsschwankungen In der einen Minute lachst du vielleicht und in der nächsten ist dir zum Weinen zumute oder du zeigst dich deinem Partner gegenüber gereizt. Sei nicht überrascht – wieder einmal sind die Hormone schuld daran. „Das liegt nicht an mir, es sind die Hormone“ – das zu sagen wirkt Wunder, vor allem, wenn du das Raubtier ein wenig füttern willst, wonach auch immer es ihm gelüstet.
  • Kopfschmerzen Rate mal, was an der Menstruationsmigräne schuld ist, an der du vielleicht leidest! Wenn du Hormone gesagt hast, hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.
  • Müdigkeit Auch wenn deine Hormone vielleicht nicht direkt dafür verantwortlich sind, dass du dich müde fühlst, so beeinflussen sie doch Ereignisse, die zur Erschöpfung führen können. Wenn du dich mit zu viel Zucker tröstest, kann der daraus resultierende Crash die Müdigkeit noch verstärken. Dasselbe bewirkt ein schlechter Schlaf, der manchmal von Schmerzen, Beschwerden oder Aufwachen mitten in der Nacht begleitet wird.
  • Rückenschmerzen und Krämpfe Um die Gebärmutterschleimhaut auszustoßen, zieht sich deine Gebärmutter zusammen. Bei vielen Frauen führt dies zu Schmerzen im unteren Rücken und im Bauch. Leg deine Füße hoch, schnapp dir eine Wärmflasche und ein rezeptfreies Schmerzmittel deiner Wahl und warte, bis das Schlimmste vorbei ist.

Merke dir: Auch wenn deine Menstruation vorbei ist, wirst du wahrscheinlich keine Anzeichen einer Schwangerschaft spüren, bis deine nächste Menstruation ausbleibt. Dennoch können in den nächsten Wochen einige sehr frühe Symptome auftreten, wie empfindliche Brüste, Müdigkeit, häufiger Harndrang und Übelkeit.

Beginne mit der Einnahme pränataler Vitamine.

Wenn du nicht bereits Vitamine schluckst, beginne jetzt mit der Einnahme eines pränatalen Vitamins, das mindestens 400 Mikrogramm Folsäure enthält. Es hat sich erwiesen, dass die Einnahme von Folat vor der Empfängnis drastisch das Risiko von Neuralrohrdefekten verringert. Denk daran, dass die meisten Frauen keine Ahnung haben, dass sie in den ersten Wochen schwanger sind, aber das Baby wächst dennoch sehr schnell. Neuralrohrdefekte stellen sich am häufigsten in den ersten Wochen ein.

Lege ungesunde Gewohnheiten ab

Wenn du dich bemühst, schwanger zu werden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um ungesunde Gewohnheiten wie Trinken, Rauchen und die Einnahme von illegalen oder Freizeitdrogen abzulegen. Da dein Körper im Begriff ist, einen völlig neuen Menschen zu erschaffen, ist es wichtig, dass du ihn gut behandelst.Wenn du dich näher informierst, wirst du feststellen, dass die Richtlinien über das, was man während der Schwangerschaft ohne Bedenken konsumieren kann, von Quelle zu Quelle anders aussehen — und auf jeden Fall auch von Land zu Land. Sämtliche Schwangerschaftsberatungsstellen in den Vereinigten Staaten empfehlen beispielsweise ausnahmslos den Verzicht auf jegliche Mengen von Alkohol während der Schwangerschaft, doch vergleichbare Stellen in anderen Ländern stufen den gelegentlichen Genuss als vollkommen unbedenklich ein. Was ist nun richtig?

Im Falle des Koffeins werden einige Ärzte sagen, dass du während der Schwangerschaft völlig darauf verzichten solltest. Doch andere empfehlen bis zu 200 Milligramm pro Tag. Und wieder andere sagen, dass bis zu 300 Milligramm pro Tag in Ordnung sind. Nach wessen Rat solltest du dich richten?

Der Grund für diese Unstimmigkeiten ist, dass es eine breite Vielfalt von medizinischen Forschungsarbeiten zu diesem Thema gibt, die sich stark in der Qualität unterscheiden. Wenn man darüber nachdenkt, sind die Gründe offensichtlich. Wer könnte schon eine ethische Studie durchführen, in der untersucht wird, wie sich fünf Gläser Wein pro Tag auf einen ungeborenen Fötus auswirken?

Also, wie viel Koffein ist wirklich okay?

Laut Emily Oster, einer Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Brown University und Autorin des Buches Expecting Better: Why the Conventional Pregnancy Wisdom is Wrong and What You Really Need to Know (Besser ein Kind erwarten: Warum die konventionellen Ratschläge an Schwangere falsch sind und was man wirklich wissen muss), dürfen schwangere Frauen ruhig Koffein und Alkohol in Maßen zu sich nehmen. Emily Oster hat sich alle öffentlich zugänglichen Forschungsarbeiten selbst durchgelesen und kam zu dem Schluss, dass die meisten offiziellen Empfehlungen übervorsichtig sind. Sie behauptet, dass ein koffeinhaltiges Getränk pro Tag im zweiten und dritten Trimester ungefährlich ist (und ein paar Getränke im ersten Trimester). In der Tat haben Studien in der Regel gezeigt, dass auch bei größeren Mengen Kaffee keine negativen Auswirkungen auf Babys zu erkennen waren.

Wie sieht es mit Alkohol aus, wie viel ist ungefährlich?

Wenn es um Alkohol geht, besteht kein Zweifel daran, dass starker Alkoholkonsum schlecht für dein Baby ist (und für dich selbst auch). Mehrere Studien — wie diese aus dem Jahr 2009, die in der medizinischen Fachzeitschrift Pediatrics veröffentlicht wurde — haben gezeigt, dass Frauen, die während des zweiten oder dritten Trimesters der Schwangerschaft stark trinken, eher Babys mit kognitiven Problemen, wie zum Beispiel Verzögerungen bei der Sprachentwicklung, zur Welt bringen. Starkes Trinken bedeutet, dass man mehr als 5 alkoholische Getränke hintereinander trinkt. Starkes Trinken im ersten Trimester kann sogar körperliche Fehlbildungen verursachen. Aber die Auswirkungen von starkem Trinken sind nicht die gleichen wie beim gelegentlichen, verantwortungsbewussten Alkoholkonsum, und hier wird das Thema ein bisschen kniffliger.

Als Emily Oster die Daten analysierte, stellte sie fest, dass es keine Hinweise darauf gab, dass geringfügiges Trinken (ein Glas Wein pro Tag) das Baby negativ beeinflusst würde. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ein Getränk nur eine Einheit eines alkoholischen Getränks bedeutet. Das staatliche Gesundheitsinstitut der Vereinigten Staaten (NIH) definiert eine Einheit alkoholischen Getränks als:

  • 0,35 l normales Bier mit etwa 5 % Alkoholgehalt
  • 0,15 l Wein mit etwa 12 % Alkoholgehalt
  • 0,05 l Spirituosen mit etwa 40 % Alkoholgehalt

Einige andere Dinge, die zu beachten sind:

  • Du hast hoffentlich deinen Zyklus verfolgt, um deine fruchtbarsten Tage zu ermitteln. Ein Wearable wie Ava kann dir dabei wirklich helfen! Wenn du deinen Eisprung-Zyklus kennst, weißt du, dass der beste Zeitpunkt für Geschlechtsverkehr zwei Tage vor dem Eisprung ist. Wenn du dir nicht ganz sicher bist, ist es am besten, alle zwei Tage statt jeden Tag Geschlechtsverkehr zu haben.
  • Wenn du es noch nicht getan hast, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um dich mit deinem Partner hinzusetzen und eine Familienkrankengeschichte zu erstellen, einschließlich aller genetischen oder Chromosomenkrankheiten, von denen ihr wisst. „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“, wie man so schön sagt.
  • Wenn du gern schwanger werden möchtest, ist es immer gut, zuerst mit deinem Arzt zu sprechen. Dieser wird sicherstellen, dass alle Medikamente, die du einnimmst, ungefährlich sind.
  1. Schwangerschaftwoche – FAQs

In welcher Schwangerschaftswoche bin ich?

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Schwangerwerden?

Folsäure: Wann sollte ich beginnen, sie einzunehmen?

Einnistungsrechner: Wann ist es passiert?

Genetische Beratung: Kann sie helfen, wenn du versuchst, schwanger zu werden?

Weitere Pflichtlektüren

Wenn du über eine Schwangerschaft nachdenkst, hast du wahrscheinlich schon von pränatalen Vitaminen gehört — zumal du dich noch in der pränatalen Phase vor der Schwangerschaft befindest. Vor der Einnahme pränataler Vitamine ist es jedoch wichtig zu verstehen, wozu diese gut sind und warum du deine Nahrung, die du zu dir nimmst, überhaupt damit ergänzen solltest. Wenn du Bedenken hast oder wissen willst, welche Wechselwirkungen Vitamine mit anderen Medikamenten haben können, die du einnimmst (das ist auf jeden Fall möglich), vereinbare einen Termin, um mit deinem Arzt darüber zu sprechen.

Bei manchen Frauen kann das Körpergewicht eine bedeutende Rolle bei der Wahrscheinlichkeit spielen, ob sie schwanger werden. Obwohl der Body Mass Index (BMI) nicht das einzig Wichtige ist, können Frauen mit einem BMI unter 19 oder über 24 doch Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden. In beiden Fällen kann das Gewicht Einfluss auf den Eisprung haben, und wenn es zu keinem Eisprung kommt, gibt es keine Eizelle, die von den Spermien befruchtet werden könnte. Eine neuere Studie hat ergeben, dass Fettleibigkeit vor der Schwangerschaft mit einem höheren Risiko verbunden ist, während der Schwangerschaft übermäßig viel Gewicht zuzunehmen, was für die Mutter zu Komplikationen führen und die Notwendigkeit eines Kaiserschnitts erhöhen kann.


Lindsay Meisel

Lindsay Meisel is the Head of Content at Ava. She has over a decade of experience writing about science, technology, and health, with a focus on women's health and the menstrual cycle. Her work has been featured on The Fertility Hour, The Birth Hour, The Breakthrough Journal, and The Rumpus.

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